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AK-Test zur Flugbuchung: Vorsicht vor Zusatzkosten bei Gepäck und Zahlungsmittel


Kategorie: Studien
20.12.2016 von Manuel Stenger

Foto: Redaktion
Foto: Redaktion

Eine neue Untersuchung der Arbeiterkammer (AK) hat neun österreichische beziehungsweise deutsche Flugbuchungs-Plattformen und Fluglinien nach Preisunterschieden getestet.

Den Ergebnissen nach gibt es keinen Wochentag mit Preisvorteilen für den Kunden. Auch macht es in 90,2 Prozent der Fälle keinen Unterschied, ob ein Flug von Deutschland oder Österreich aus gebucht wird. Jedoch kann der Preis zwischen den einzelnen Anbietern variieren. Beim preiswertesten Direktflug nach Gran Canaria/Las Palmas war von drei erhobenen Anbietern die AUA an fünf Abfragetagen am billigsten. Gegenüber anderen Anbietern betrug der Preisunterschied je nach Abfragetag bis zu rund 192 Euro.

Zusätzliche Kosten können auch bei Gepäck und Zahlungsmittel anfallen: Normalerweise werden die Preise immer inklusive einem Gepäcksstück pro Person und Flug angegeben. Bei den Anbietern Bravofly und Expedia waren bei den Flügen nach Gran Canaria und Zypern die Gepäckskosten nicht im Gesamtpreis enthalten. Bei Flug24 trat bei einem Direktflug der AUA nach Larnaca derselbe Fall ein. Bezahlt der Kunde mit Kreditkarte, Lastschrift oder PayPal, können ebenfalls zusätzliche Gebühren anfallen – bis zu 92 Euro. Da dies nach Ansicht der AK unzulässig ist, laufen dazu derzeit Gerichtsverfahren. Auch Servicegebühren werden oftmals auf den Preis draufgeschlagen.

Die Abfrage wurde jeweils  über einen stationären Computer über Wien und Düsseldorf vorgenommen und 143 idente Flüge auf Buchungsportalen oder direkt bei den jeweiligen Fluglinien (AUA, Lufthansa, Air Berlin, Iberia, Expedia, Bravofly, Edreams, Fluege.de und Flug24) miteinander verglichen.

Detailliertere Studienergebnisse finden Sie unter diesem Link.

 

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