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"Aktionitis" in Österreich


Kategorie: Handel
21.03.2019 von Karl Stiefel

Anzahl der Promotions in Österreich bleibt hoch, jede vierte wird mit Eigen- und Exklusivmarken gemacht.

© Alexas_Fotos - pixabay.com
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Focus Institut Marketing Research hat Promotions in Österreich analysiert und ist zum Fazit gekommen, dass die "Aktionitis" hierzulande ungebrochen bleibt. Über 530.000 Aktionen wurden im Einzelhandel 2018 gezählt, was etwa dem Vorjahresniveau entspricht. Bei der qualitativen Bewertung (basiert auf dem Bruttowerbewert) ist ein leichter Rückgang von 3 % zu verzeichnen, das Gesamtvolumen beträgt über 652 Millionen Euro. Damit fällt es vier mal höher aus als im Jahr 2000.

Besonders stark vertreten war der LEH mit 56 % des gesamten Bruttowettbewerbs - 3,4 Prozentpunkte mehr als noch 2017. Weiter abgebaut hat der Elektro-Handel, welcher von 9,1 % in 2017 nun auf 7,5 % gefallen ist.

Eigenmarken sind stark vertreten
Jede vierte Aktion betrifft Eigen- und Exklusivmarken - ein Wert, der in den vergangenen Jahren stabil blieb. So machten sie 2016 22,4 % aus, 2017 waren es 24,2 % und im Vorjahr 24,8 %. Innerhalb des LEH hält sich diese Entwicklung jedoch in den vergangenen Jahren stagnativ bei rund 36 %.

Besonders die Diskonter Hofer und Lidl haben hier die Nase vorne: Bei Lidl sind 61,9 % aller Promotions für Eigenmarken, bei Hofer 45 %. Spar kommt auf 35,7 %, dahinter folgen dm Drogerie Markt mit 21 %, welcher somit die Rewe Group (19 %, Rewe International wurde nicht gesondert gelistet) überholt hat.

Meistbeworbener Hersteller ist die Brau Union, gefolgt von Unilever, Henkel und P & G, auf Platz 5 liegt Berglandmilch. Dahinter sind Iglo Austria, Nestlé, Coca-Cola, Ja! Natürlich und Mondelez gereiht.

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