CASH - Home

Aufholbedarf bei heimischen Online-Händlern


Kategorie: Handel, ecommerce
12.11.2018 von Martin Ross

Österreichische Online-Shopper geben 7,2 Milliarden Euro aus, weniger als 50 Prozent des Geldes landen bei heimischen Webshops, Tendenz sinkend.

Robert Bueninck, Geschäftsführer Klarna Group D-A-CH © Klarna
Robert Bueninck, Geschäftsführer Klarna Group D-A-CH © Klarna

Das Eingangsstatement ist eine Kürzestzusammenfassung der E-Commerce-Studie Österreich 2018 (Handelsverband/KMU Forschung Austria: Konsumentenverhalten im Distanzhandel), die Klarna veröffentlicht hat, mit der Empfehlung an die entsprechenden Unternehmen, ehebaldigst den Webshop zu optimieren, weil es sonst nichts mehr wird mit dem Weihnachtsgeschäft. Es sind vor allem die stark nachgefragten und daher ausgabenstarken Warengruppen, bei denen eine Abwanderung in ausländische Webshops zu beobachten sei: Bekleidung, Elektrogeräte, Büchern.

Bereits angesichts des bevorstehenden Black Friday, cash.at berichtete, gab es ähnlich lautende Empfehlungen, Klarna schlägt in dieselbe Kerbe: Nicht nur die Kundenwünsche ändern sich laufend, sondern auch die technischen Möglichkeiten für Webshops. Österreichische Online-Shops hätten vor allem bei der mobilen Darstellung, einfachen Menüführung aber oft auch im Kassabereich noch Optimierungsbedarf. Auch die Online-Shop-Anpassung an die Möglichkeiten der Smartphones ist ein großes Thema, den über 25 Prozent der Umsätze werden bereits via Mobile Devices generiert, und das sei erst der Anfang. Es sei auch gut, sich mit dem neueste Trend „Voice Shopping“ (mit Hilfe internetbasierter persönlicher Assistenten) zu beschäftigen. Noch nutzen dies nur 200.000 österreichische Online-Shopper, aber täglich werden es mehr.

„Es ist dringend zu empfehlen, sich intensiv mit den neuesten Trends auseinanderzusetzen und rasch die nötigen Adaptierungen vorzunehmen, um am diesjährigen Weihnachtsgeschäft partizipieren zu können. Ein Plus an Annehmlichkeit und Service bietet auch Klarna seit neuestem in Österreich mit der Option des Ratenkaufs an“, sagt Robert Bueninck, Geschäftsführer D-A-CH beim Zahlungsanbieter Klarna.

Kommentar hinzufügen
Felder, die mit einem Stern (*) markiert sind, müssen ausgefüllt werden!

In eigener Sache

CASH sucht Fachredakteur/in

Wir suchen eine/n Fachredakteur/in zum ehestmöglichen Eintritt.

Mehr

Weitere Artikel