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Egger Getränke

Betriebsunfall bei Egger


Kategorie: Industrie
15.05.2018 von Martin Ross

Bei Egger Getränke kam es am Samstag früh in der Produktion in Unterradlberg zu einem Ammoniak-Austritt. Ammoniak wird in der Produktion als Kühlmittel eingesetzt. Das Unternehmen kooperiert seither mit den Behörden, um den Schaden zu minimieren.

Der Firmensitz von Egger Getränke © Egger
Der Firmensitz von Egger Getränke © Egger

Die Produktion wurde nach diesem Betriebsunfall sofort – und wie für solche Fälle standardisiert vorgesehen – unterbrochen, um die Mitarbeiter zu schützen und die Fehlerquelle zu beheben. Um die Gefahr für die Mitarbeiter zu bannen, wurde der Ammoniak mit Wasser gebunden, wodurch verunreinigtes Wasser in die Kanalisation sowie in weiterer Folge in den Mühlbach gelangt ist. Inzwischen gibt es Klarheit darüber, dass die Verunreinigung des Mühlbaches von Egger Getränke verursacht wurde; das Unternehmen stand und steht zu jedem Zeitpunkt in laufendem Austausch mit den Behörden.

„Wir bedauern den entstandenen Schaden in aller Form und setzen alles daran, den Vorfall im Detail zu analysieren sowie die Schäden zu beheben. Gemeinsam mit Fischerei-Sachverständigen und dem örtlichen Fischereifachverband werden wir das ökologische Gleichgewicht im Mühlbach so rasch wie möglich wiederherstellen“, so Egger-Getränke-Geschäftsführer Kurt Ziegleder. Man kooperiert mit der Exekutive und den Fischereiverbänden und setzt alles daran, um die entstandenen Schäden einzudämmen und solche Vorfälle künftig zu verhindern.

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