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Betrug im eCommerce nimmt zu


Kategorie: Handel, ecommerce
09.05.2019 von Karl Stiefel

9 von 10 Onlineshops waren schon von Betrug oder Betrugsversuchen betroffen. Am häufigsten werden dafür falsche Identitäten verwendet.

© pixabay.com - iAmMrRob
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CRIF, Anbieter von Business Informationen und datenbasierten Technologien, hat Online- und Versandhändler im deutschen Sprachraum nach ihren Erfahrungen mit Betrug gefragt. Erschreckend: 90 % aller Befragten hatten bereits mit (versuchtem) Betrug zu tun. In Österreich waren es 87 %, in Deutschland sogar 97 %. "Es gibt mittlerweile kaum noch Onlinehändler, die nicht schon finanzielle Einbußen durch organisierten Betrug hinnehmen mussten. Die Methoden der Betrüger werden dabei immer professioneller und schwerer zu durchschauen. Gerade deshalb sollten auf jeden Fall Präventionsmaßnahmen gesetzt werden", empfiehlt Gerald Sebastian Eder, Head of Business Development E-Commerce bei CRIF.

Unter den betroffenen Händlern aus Österreich war jeder bereits Opfer von gefälschten Identitäten. Ein kompletter Identitätsdiebstahl kam bei 85 % vor. Die dritthäufigste Masche mit 77 % ist das Bestellen auf Rechnung, welche nicht bezahlt wird. Der entstandene Schaden im Vorjahr belief sich bei knapp der Hälfte der Online-Händler zwischen 10.000 und 50.000 Euro. Dennoch herrscht eine gute Stimmung in der Branche: Über die Hälfte der Befragten findet, dass die Anzahl der Betrugsfälle und - versuche seit 2018 abgenommen hat.

Als Gegenmaßname setzen 86 % aller Online-Händler auf manuelle Überprüfungen von Bestellungen. Ein zusätzlicher Arbeitsaufwand, den 60 % als eine große Herausforderung ansehen.

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