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BVDW: Diese Themen werden die Digitale Wirtschaft 2017 prägen


Kategorie: News
21.12.2016 von Redaktion

Logo des BVDW
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Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat die Vorsitzenden seiner Gremien zu den Trendthemen für 2017 befragt. 22 Digitalexperten aus den Fokusgruppen und Fachkreisen mit unterschiedlichsten Themenschwerpunkten haben an der im Dezember 2016 durchgeführten Umfrage teilgenommen und dabei vor allem drei große Themen für die Digitale Wirtschaft für das Jahr 2017 genannt.

Auf Platz 3: Künstliche Intelligenz

Jeder zweite Befragte (50 Prozent) zählt künstliche Intelligenz zu den prägendsten Themen der Digitalen Wirtschaft 2017. Machine Learning und künstliche Intelligenz verändern die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft. Nachrichtenartikel werden maschinell verfasst, Bots übernehmen den Kundenservice und Autos lernen, selbst zu fahren. Derzeit lässt sich nur in Ansätzen erahnen, welches Potenzial künstliche Intelligenz tatsächlich haben wird. Diese Ansätze beeinflussen die Wirtschaft aber schon im Jahr 2017.

Auf Platz 2: Automatisierung

Mit 55 Prozent erhält „Automatisierung“ die zweitmeisten Stimmen. Besonders in der Werbeindustrie werden Abläufe zunehmend automatisiert abgewickelt: Während Programmatic Advertising in 2016 einen Anteil von 32 Prozent am Gesamtmarkt hat, wird dieser 2017 massiv zunehmen. Die Automatisierung macht selbst vor sehr komplexen Kommunikationsplänen keinen Halt. Content wird automatisch erstellt und selbst komplizierte Werbeintegrationen können programmatisch abgewickelt werden. Auf Basis der immer leistungsstärker werdenden künstlichen Intelligenz steigt der Automatisierungsgrad auch im Kunden- und Nutzerdialog. Chatbots sind eine Ausprägung, insgesamt geht die Automatisierung aber weit darüber hinaus und wird die Interaktion und das Kommunikationsvolumen mit Kunden und Nutzern stark erhöhen.

Auf Platz 1: Personalisierung und Individualisierung durch Datenanalyse

Die Entwicklung, welche die Digitalbranche 2017 am stärksten beeinflussen wird, ist Personalisierung und Individualisierung von Gütern und Dienstleistungen durch Datenanalyse. So sehen es 65 Prozent der Befragten. Bisher galt es als die entscheidende Herausforderung, Daten zu erheben und aufzubereiten. Auf dieser Basis, die qualitativ einen enormen Sprung gemacht hat, wird dem zunehmenden Bedürfnis nach Personalisierung und Individualisierung Rechnung getragen. Sei es die individualisierte Massenproduktion durch Industrie 4.0 oder Programmatic Creativity. Entwicklungen wie 3D-Druck dezentralisieren die Produktion und bringen sie nach Hause.

 

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