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Der DFH wächst stetig


Kategorie: Handel, DFH, Studien, ecommerce
29.05.2018 von Martin Ross

Der heimische Drogerie- und Parfümeriehandel setzt sein Wachstum fort – und zwar deutlich schneller als der gesamte Einzelhandel. In den letzten 12 Jahren ist der Umsatz um etwa 36 % gestiegen.

© RegioData Research
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Die aktuelle Studie von RegioData „Branchenkennzahlen Drogerie – Parfümerie – Ausgabe 2018“ zeigt, dass die Entwicklung der Branche liegt vor allem am steigenden Körper- und Gesundheitsbewusstsein der Österreicher, aber auch an der Expansion und Werbung. Natürlich sind auch die guten gesamtwirtschaftlichen Voraussetzungen für die hohe Konsumdynamik in Drogerie- und Parfümeriehandel verantwortlich. Für Drogerie- und Parfümerieartikel gibt jeder Österreicher im Schnitt 604 Euro pro Jahr aus.

Während die Kernsortimente Körperpflege, Haushaltsreiniger und Tiernahrung weitgehend stabil bleiben, steigen Sortimentsbereiche wie Feinkosmetik, Parfums und Bioprodukte deutlich an. Drogerien und Parfümerien können von den Konsumausgaben allerdings nur ca. 56 % binden, der Rest fließt in Vertriebskanäle wie Lebensmittelhandel, Tierfutteranbieter oder Apotheken sowie in zunehmendem Maße an die Internet-Pure-Player. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Gesamtumsatz um 2,8 % nominell gestiegen, während die Inflation in Österreich im gleichen Zeitraum 2,1 % betrug.

Marktführer: dm drogerie markt

Der Marktführer hierzulande, bezogen auf den Umsatz in Österreich, ist seit 2015 dm drogerie markt. dm konnte seine Marktanteile wieder steigern, während die Nummer 2, Bipa, leichte Marktanteilsverluste hinnehmen musste. Bipa wird einer Genesungskur unterzogen: Zwischen 50 und 100 Standorte sollen geschlossen werden. Gemeinsam erzielen die beiden Unternehmen dm und Bipa 60 % des gesamten Marktvolumens. Müller konnte seinen Marktanteil, nach Jahren des rasanten Aufstiegs, zumindest halten und bleibt somit auf Platz 3.

Online wächst schneller als der Gesamtmarkt

Nur etwa 8 % des Gesamtumsatzes im Drogerie- und Parfümeriehandel werden derzeit online getätigt. Die Konsumenten bevorzugen in dieser Branche das Ausprobieren und Einkaufen vor Ort. Doch der Zuwachs in dieser Vertriebsform ist fast dreimal so hoch wie der des gesamten Drogerie- und Parfümerieumsatzes und bleibt auch weiterhin steigend. Im internationalen Vergleich liegt Österreichs Onlineanteil im Spitzenfeld.

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