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Der Garten im Klimawandel


Kategorie: Handel, Sonstiger Handel
24.06.2019 von Martin Ross

Das ist der Titel einer Studie bezüglich der Wahrnehmung, Veränderungen und Nutzung von Gärten, Terrassen und Balkonen.

V.l.: Paul Eiselsberg (IMAS-Prokurist), Franz Koll (Vorsitzender der Geschäftsführung und CEO von Bellaflora), Patricia Schweiger-Bodner (Bellaflora-Geschäftsführerin) © Bellaflora GmbH/APA-Fotoservice/Richard Tanzer
V.l.: Paul Eiselsberg (IMAS-Prokurist), Franz Koll (Vorsitzender der Geschäftsführung und CEO von Bellaflora), Patricia Schweiger-Bodner (Bellaflora-Geschäftsführerin) © Bellaflora GmbH/APA-Fotoservice/Richard Tanzer
V.l.: Franz Koll (Vorsitzender der Geschäftsführung und CEO von Bellaflora), Patricia Schweiger-Bodner (Bellaflora-Geschäftsführerin), Paul Eiselsberg (IMAS-Prokurist) © Bellaflora GmbH/APA-Fotoservice/Richard Tanzer
V.l.: Franz Koll (Vorsitzender der Geschäftsführung und CEO von Bellaflora), Patricia Schweiger-Bodner (Bellaflora-Geschäftsführerin), Paul Eiselsberg (IMAS-Prokurist) © Bellaflora GmbH/APA-Fotoservice/Richard Tanzer

Dieser Tage hat die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik festgestellt, dass der Juni 2019 wohl der wärmste seit Beginn der Messungen sein wird. Nicht nur diese Feststellung, sondern auch viele andere Fakten weltweit lassen keinen Zweifel mehr zu, dass die Menschheit sich mitten im Klimawndel befindet. Für ein Unternehmen wie Bellaflora, das mit Gärten, Naturverbundenheit und Pflanzenzucht sein Geschäft macht, war das Grund genug, eine Studie erstellen zu lassen, die all das – und vor allem die Auswirkungen für die heimischen Gärtner zusammenfasst.

Fazit der Studie/Umfrage, die IMAS für Bellaflora durchgeführt hat: Der Garten als Wohlfühloase ist gefährdet, der Klimawandel ist kein abstraktes Thema, weil er direkt vor der Haustüre steht. So hat man auf der Grundlage dieser Studie die wichtigsten Empfehlungen für die heimischen Gärtner zusammengefasst. (Studiendesign: N=1.002; österreichische Bevölkerung von 16 bis 69 Jahre; davon 880 Nutzer von Garten/Terrasse/Balkon. Onlinebefragung von 13. bis 20. Mai 2019.)

Die Bedürfnisse der Gärten verändern sich

IMAS-Prokurist DDr. Paul Eiselsberg erklärt das Ziel der Umfrage: „Wir wissen aus bereits erfolgten Studien, dass die grüne Wohlfühloase ausgesprochen wichtig ist. Das zeigt sich auch in diesen Zahlen, denn 88 Prozent der Interviewten nutzen einen Garten, Balkon oder eine Terrasse. Zugleich sind wir Zeitzeugen einer Veränderung, die wir im wahrsten Sinn des Wortes vor unserer Haustür spüren. Doch wie stark nehmen wir sie wahr und woran genau machen wir das fest?“

Drei von fünf Österreichern haben bereits in den letzten Gartensaisonen Beobachtungen gemacht, dass Pflanzen unter Hitzestress und geänderten Klimabedingungen leiden. Die häufigsten Veränderungen gab es bei Rasenflächen, Bäumen und blühenden Pflanzen, Konsequenzen waren höherer Wasserbedarf, und gewisse Pflanzen und Blumen haben früher beziehungsweise zu überhaupt anderen Zeiten geblüht. Ähnlich die Zahlen bezüglich der Beobachtung der Insekten: Vier von fünf Befragten haben Veränderungen wahrgenommen, 77 Prozent davon in der Umgebung, mehr als die Hälfte im eigenen Garten. Differenziert man diese Wahrnehmungen, dann haben die Befragten eher mehr Schädlinge wie Läuse, Schnecken oder Spinnmilben beobachtet, die Anzahl der Nützlinge wie Bienen und Schmetterlinge oder Marienkäfer und Hummeln registriert man als rückgängig.

Bellafloras Antwort

Da es bei den Bellaflora-Kunden einen klaren Trend zu Bio und essbaren Biopflanzen gibt – wie z.B. Gemüse, Obst, Kräuter – wächst auch die Nachfrage. Deswegen erweitert und optimiert das Unternehmen laufend das Sortiment in diese Richtung. Die Kunden verlangen etwa nach hitzeresistenten Gemüsen (z.B. Melanzani, Paprika, Paradeiser), nach Sträuchern und Bäumen (wegen der Schatten) – alldas bietet Bellaflora an. Aber auch Klassiker wie Kakteen, verschiedene Sukkulenten, Sonnenblumen, Gräser, Bougainvillea. Ringelblumen, Petunien, Hibiskus, Taglilien, bis hin zu Portulak, Gazanien oder Japanischer Myrthe.

Man reagiert aber auch auch die Erneuerung der Garten-Infrastruktur, Stichwort „Wassersammeln“: Nostalgische Holzfässer, Zinkwannen und vieles mehr, auch ausgeklügelte Bewässerungssysteme, die beim Wassersparen helfen, finden sich im Sortiment. Und auch alles für den Rasen. Das Angebot von Bellaflora stellt sozusagen die eingangs erwähnten Empfehlungen dar, Geschäftsführerin Patricia Schweiger-Bodner formulierte das so: „Die Sommer sind ja nicht nur intensiver, sie dauern zudem länger – oft bis in den Oktober hinein. Jede sinnvolle Investition ins eigene Grün rentiert sich also umso mehr.“

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