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Handelsverband

Der Handel und die Milchbauern


Kategorie: Handel, LH, Industrie
29.05.2018 von Martin Ross

Anlässlich des Weltmilchtags am kommenden Freitag weist der Handelsverband darauf hin, dass der österreichische Lebensmittelhandel ein verlässlicher Partner der heimischen Landwirte ist.

Am 1. Juni ist Weltmilchtag © psdesign1 – stock.adobe.com
Am 1. Juni ist Weltmilchtag © psdesign1 – stock.adobe.com

Der heimische Lebensmittelhandel agiert seit Jahren als verlässlicher Partner und Unterstützer der österreichischen Landwirte, so der Handelsverband in einer Aussendung. In den Regalen findet sich eine Vielzahl an regional und lokal produzierten Qualitätsprodukten, häufig aus biologischem Anbau. Der Handel trage damit entscheidend zum Erhalt landwirtschaftlicher Strukturen und Produzenten bei.

Konzepte wie die Heumilch haben – ebenso wie Bio – dank der breiten gemeinsamen Vermarktung mit dem heimischen Lebensmittelhandel dauerhaften Erfolg bei den Konsumenten und sichern heimischen Landwirten Differenzierung und ein höheres Einkommen. Insbesondere Eigenmarken fördern eine lokale, regionale Produktion und bieten für heimische Landwirte Absatzchancen. Einzelne Eigenmarken kooperieren hierbei jeweils mit bis zu 7.000 lokalen Bio-Bauern. Der Umsatzanteil von in Österreich produzierten Eigenmarken im Vergleich zu internationalen Eigenmarken beträgt im Lebensmitteleinzelhandel mittlerweile bis zu 80 Prozent.

Im Bereich der Milch- und Molkereiprodukte liegt der Umsatzanteil österreichischer Produkte am dauerhaft gelisteten Sortiment bei bis zu 95 Prozent. Darüber hinaus werden österreichische Lebensmittel seitens des Handels und auch seitens der Konsumenten bevorzugt, obwohl sie im internationalen Vergleich aufgrund verschiedenster struktureller Faktoren preisintensiver sind.

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