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CASH Handelsforum 2019

Der Mittwoch: Auftakt zum 34. CASH Handelsforum


Kategorie: Handel, Industrie
25.04.2019 von Milan Frühbauer

Das 34. CASH Handelsforum ist eröffnet. „Die Kunst der Veränderung“ lautet das diesjährige Motto. Die traditionelle Dialogplattform für die Spitzen des österreichischen Handels und der Markenartikelindustrie findet wie immer im Sheraton Fuschelsee-Salzburg Hotel Jagdhof statt.

WKÖ-Präsident Harald Mahrer beim Kamingespräch mit CASH-Herausgeberin Dagmar Lang © Markus Wache
WKÖ-Präsident Harald Mahrer beim Kamingespräch mit CASH-Herausgeberin Dagmar Lang © Markus Wache
Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer © Markus Wache
Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer © Markus Wache

CASH-Herausgeberin und Geschäftsführerin des Manstein Verlages, Mag. Dagmar Lang, MBA begrüßte die rund 500 Teilnehmer. Salzburgs Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer ging in seiner Grußadresse auf das Tagungsmotto ein und beschäftigte sich mit der Digitalisierung. Zur Erheiterung des Publikums zitierte Hauslauer eine ganze Reihe von quantitativen Fehleinschätzungen über die Entwicklung der Computermärkte und des Internets, die von prominenten IT-Gurus in den vergangenen Jahrzehnten kolportiert worden waren. Haslauer möchte die Region Salzburg zur digitalen Spitzenregion einschlägigen Entwicklung positionieren. Schon jetzt verfügtem mehr als 90 Prozent der Salzburger im Alter von 16 bis 75 Jahren über einen Internetanschluss.

Im traditionellen Kamingespräch mit Dagmar Lang war diesmal der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Dr. Harald Mahrer, zu Gast. Der seit einem Jahr als WKÖ-Präsident agierende Mahrer betonte in einem wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Round Up die Schwerpunkte der Zukunftsarbeit der WKÖ und interpretierte unter anderem auch das Verhältnis zur amtierenden Bundesregierung. Mahrer unterstrich einleitend die Leistungen des heimischen Handels für Innovation, Regionalität des Angebotes und Nachhaltigkeit. „Der LEH macht in Österreich einen Super-Job“, so Mahrer an die Adresse des Lebensmitteleinzelhandels und der Markenartikelindustrie. Mahrer skizzierte im Zuge des Gespräches auch folgende Schwerpunkte:
- Europa dürfe die ökonomische sowie die technische und wirtschaftspsychologische Dynamik Asiens nicht unterschätzen. „Wir dürfen mit dem Hammer der Ignoranz nicht den Totschlag  gegen die Innovationen  aus diesem Raum führen,“ so Mahrer.
- Österreich müsse sich schrittweise vom Golden Plating diverser EU-Regularien verabschieden.
- Wettbewerbspolitisch müsse Fairness zwischen einzelnen Unternehmen – beispielsweise zwischen der Taxis und Uber – herrschen, unterstrich der WKÖ–Präsident zur Diskussion über den Fahrtendienstleister Uber in Wien.
- Europa leide unter zu viel Vorschriften und Regularien – und dabei sei Österreich Vorreiter.
- Die amtierende Bundesregierung habe die Standortorientierung zu einem Leitstrahl ihrer Wirtschaftspolitik erkoren, was von der Wirtschaft sehr begrüßt werde. „Endlich seit 15 Jahren werden wir von den Regierenden wieder nach unserer Einschätzung gefragt und der internationale Wettbewerb wird ernst genommen.“
- Bildung und berufsbegleitende Ausbildung seien einige seiner zentralen Anliege. Dabei entscheidet sich unser aller Zukunft. Die Wirtschaftskammer sei mittlerweile der größte private Bildungsanbieter Österreichs.

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