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Der Österreicher und die Sonne


Kategorie: Industrie, Handel, Studien
04.07.2018 von Nataša Nikolić

Marketagent hat erfragt, nach welchen Kriterien Sonnencreme, Sonnenspray und Co ausgewählt werden, welchen Einfluss Testberichte haben und wie preissensibel die österreichischen Verbraucher sind.

© Marketagent.com
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Eine gute Nachricht zuerst: Es gab ein Umdenken der Österreicher in Sachen Sonnenbräune bzw. Sonnenschutz. Hat im Jahr 2009 noch jeder zweite Österreicher Wert darauf gelegt, im Sommer braun gebrannt zu sein, ist es heute nur noch knapp über ein Drittel (37,1%).  Die diesbezüglichen Meinungen spalten allerdings die Generationen. Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com, dazu: „Das Umdenken findet erst mit zunehmendem Alter statt: Auch heute noch sind es bei den Jugendlichen zwei Drittel, die in den Sommermonaten durch knackige Bräune glänzen möchten. Diese Einstellung nimmt später stetig ab, in der Generation 60 plus ist es nur noch jeder Fünfte, der im Sommer Wert auf einen dunkleren Teint legt. Dies spiegelt sich auch beim Umgang mit Sonnenschutzmittel wider.“

Wo kaufen die Österreicher ein?
Wenn es um die Anschaffung von Sonnenschutzmittel geht, wird in erster Instanz der Drogeriemarkt aufgesucht (74%) und im Speziellen das Augenmerk auf Lichtschutzfaktor (77,2%), Wasserfestigkeit (57,9%) und gute Verträglichkeit (46,4%) gelegt.

„Auch der Preis ist natürlich nicht unwesentlich: Fast 60 % sind der Auffassung, dass Sonnenschutzmittel zu teuer sind. Nur knapp ein Viertel glaubt, dass teure Sonnencremen/-öle/-sprays und Co wirksamer sind als günstige“, so Schwabl. Ein Preis von € 7,90 (für 250ml) entspricht der durchschnittlichen Erwartung. Kosten von € 2,60 und darunter würden die Österreicher dann aber doch an der Qualität des Sonnenschutzmittels zweifeln lassen. Umgekehrt würde der Durchschnitt von einem Kauf des Produkts absehen, wenn dieses für € 18,40 oder mehr erhältlich ist.

Darüber hinaus wird nicht gleich zu Saisonbeginn ein neues Sonnenschutzmittel gekauft: 8 von 10 verwenden auch das noch nicht aufgebrauchte vom Vorjahr.

Eincremen wird als lästig empfunden
Obwohl die befragten Österreicher mehrheitlich der Meinung sind (78,7%), dass Sonnenschutzmittel den besten Schutz vor der Sonne bieten, wird das Eincremen, Einsprühen und Einölen von über der Hälfte von ihnen als nervig empfunden (57,6%). Wenn sich sich dann doch vor den UV-Strahlen schützen, dann am liebsten mit Sonnensprays (57,9%). Diese liegen in der Beliebtheitsskala deutlich vor Sonnenmilch (38%) und Sonnencreme (34,9%).

Testberichte beeinflussen Kaufentscheidung
Marketagent hat auch noch erfragt, wie sehr sich heimische Konsumenten von  Testberichten beeinflussen lassen, die jährlich zu Sommerbeginn veröffentlicht werden und Sonnenschutzmittel unterschiedlicher Preisklassen hinsichtlich bestimmter Kriterien unter die Lupe nehmen. Das Ergebnis: Heuer hat rund jeder Fünfte Testberichte für Sonnenschutzmittel gelesen. Davon gibt die Mehrheit (85,1%) an, dass diese die zukünftige Entscheidung für bzw. gegen ein Sonnenschutzmittel stark beeinflussen.

 

 

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