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Deutsche Post kann sich Einsatz von Smart Glasses bei Zustellern vorstellen


Kategorie: Logistik & Fulfillment
11.07.2016 von Manuel Stenger

Screenshot: www.deutschepost.de
Screenshot: www.deutschepost.de

Briefkästen oder Adressen sollen so leichter gefunden werden. Die Digitalisierung nennt Deutsche Post-Chef Frank Appel eine „Riesenchance“. Roboter sollen Aufgaben übernehmen und Arbeitnehmer vermehrt in Jobs wie Altenpflege eingesetzt werden, in denen Menschen unentbehrlich sind.

Frank Appel, Chef der Deutschen Post, beschreibt die Digitalisierung in einem Gespräch mit der „Welt“ als „Riesenchance“, da diese die „Produktivität der Menschen massiv erhöht“. Appel sagt im Interview: „In unseren Lagerhallen arbeiten wir schon mit digitalen Brillen, ‚Smart Glasses’, die Produkte auffinden und Wege vereinfachen können. Den Einsatz dieser Technik kann ich mir auch bei Briefträgern vorstellen, wenn sie in Zustellgebieten eingesetzt werden, die sie nicht kennen.“ Somit sollen Zusteller Briefkästen oder Adressen einfacher finden.

Roboter sollen vermehrt Jobs ersetzen

Weiters führe die Digitalisierung laut Appel dazu, dass Jobs „aus Fernost zurück nach Europa geholt werden“. Jedoch werde die Arbeit in den Fabriken dann vor allem von Robotern durchgeführt werden, so Appel. Beschäftigte sollten laut Appel eher „Aufgaben übernehmen, bei denen der Mensch wirklich unentbehrlich ist. Etwa in der Altenpflege“.

Player wie Amazon sieht Appel derzeit nicht als Gefährdung. Zwar bietet Amazon bereits in Berlin eine Lieferung in 90 Minuten an, jedoch fehlt das flächendeckende Netzwerk, wie jenes, das die Post besitzt. Darüber hinaus liefert die DHL in 50 deutschen Städten innerhalb von 90 Minuten, wie Appel erwähnte.

 

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