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Die nächste Payment-Innovation


Kategorie: Handel, ecommerce
04.12.2018 von Milan Frühbauer

„Bargeld-Diskussionen sind nicht zielführend. Es geht doch um Innovationen in Richtung von mehr Bequemlichkeit, Flexibilität und Akzeptanz im Payment“, sagt Gerald Gruber, General Manager von MasterCard Austria.

Stefan Dörfler (Vorstandsvorsitzender Erste Bank), Birgit Kraft-Kinz (Studienleiterin), Gerald Gruber (General Manager MasterCard Austria) – „Österreich an die Spitze innovativer Zahlungssysteme“ © MasterCard
Stefan Dörfler (Vorstandsvorsitzender Erste Bank), Birgit Kraft-Kinz (Studienleiterin), Gerald Gruber (General Manager MasterCard Austria) – „Österreich an die Spitze innovativer Zahlungssysteme“ © MasterCard

Ab 2019 setzt MasterCard zusammen mit Erste Bank und den Sparkassen den nächsten Schritt: Die Debit-Mastercard wird die Maestro-Bankomatkarte ablösen. Die Erste Bank ist dabei der erste Bankpartner in Österreich. Das heißt, bis Jahresende 2020 bekommen alle Kunden der Erste Bank und der Sparkassen eine Debitcard von Mastercard.

Das sind rund 2,4 Millionen Kunden. „PIN-Code, IBAN und alle anderen Funktionen bleiben gleich“, unterstreicht Ertan Piskin, Leiter Product Development Accounts, Card and Payments. Die neue Debit-MasterCard hat also alle Funktionen, die man bisher von der Maestro-Bankomatkarte kennt. Im Wesentlichen kommt hinzu, dass man mit der 16-stelligen Nummer (PAN) – die man in der Form schon von der Kreditkarte kennt – jetzt auch im Internet einfach und bequem mit der nunmehr aufgewerteten Bankomatkarte bezahlen kann.

Diese neue Debitcard ist onlinefähig, eine Funktion, deren Bedeutung rasch zunimmt. Derzeit kaufen bereits als 4 Millionen Österreicher zumindest gelegentlich online ein.  Das einschlägige Umsatzwachstum betrug im Vorjahr 7 Prozent – deutlich mehr als im stationären Handel. In Österreich gibt es derzeit etwa 3,4 Millionen Kreditkarten, mit der Innovationkooperation zwischen Erste Bank und MasterCard – es handelt sich vorerst um Innovationsführerschaft – wird sich die Zahl funktionell deutlich erhöhen. „Diese Payment Card der Zukunft vereint die hohe Akzeptanz der MasterCard-Kreditkarte im Ausland und im E-Commerce mit allen gewohnten Funktionen der Maestro-Bankomatkarte. Sie ist ein neues, einfaches, bequemes und sicheres Zahlungsprodukt für Konsumenten und den Handel in Österreich“, unterstreicht Gerald Gruber.

Internationale Studien belegen, dass moderne Technologien im Payment entscheidend sind, wenn es um die Sicherung des Wirtschaftsstandortes geht. Das hat Kraftkinz – der Strategieberater im Bereich PR, Kommunikation & Vertrieb – zum Anlass genommen mit Unterstützung von MasterCard eine Studie zum Thema „Österreich an die Spitze innovativer Zahlungssysteme“ durchzuführen. Es wurden Experten aus dem Payment-Bereich interviewt und mit vier Fokusgruppen mit Teilnehmern unterschiedlichen Alters gearbeitet. Die Ergebnisse der Studie:  72 % der Fachleute siedeln Österreich im Mittelfeld innovativer Zahlungssysteme an; 11 % sehen Österreich bereits jetzt unter den Top-10-Nationen. Nur 16 % der Experten reihen Österreich als Schlusslicht ein. Fragt man nach der Relevanz der Position Österreichs im Bereich innovativer Zahlungssysteme, schätzen 55 % die Position Österreichs als sehr relevant ein.

Betrachtet man die Kundengruppen, so sind junge Menschen (20 bis 34 Jahre), Start-ups und Gründer die Treiber der Innovation von Zahlungssystemen in Österreich. Die Kunden ab 35 Jahren und älter sind hingegen skeptisch und abwartend. „Deshalb wird es wichtig sein, besonders diese Kundengruppen für Neuerungen und Innovationen zu gewinnen, um Österreich zurück an die Spitze zu bringen“, betont Birgit Kraft-Kinz, Studienautorin und Geschäftsführerin von Kraftkinz. Die Studie beleuchtet auch Fragen rund um die neue Debit-MasterCard. So werden von den Kunden als wichtigste Nutzen die weltweite Akzeptanz (94 %), die hohe Akzeptanz im E-Commerce (89 %) und einfaches Onlineshopping (82 %) genannt. Die direkte Kontrolle durch einfaches Abbuchen vom Konto schätzen 69 %.

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