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Wiener Tafel

Die Wiener Tafel zieht Bilanz


Kategorie: Handel, Industrie
11.02.2019 von Martin Ross

Die älteste der österreichischen Tafeln berichtet, dass in 2018 421 Freiwillige knapp 30.000 Ehrenamtsstunden geleistet haben.

2017 waren es noch 25.000 Stunden freiwillige Arbeit, der Wert für 2018 ist somit ein Rekord, den man heuer, im Jubiläumsjahr, meldet. Weiters teil die Wiener Tafel mit, dass sich im Vorjahr 172 neue ehrenamtliche Mitarbeiter gemeldet haben. Die verstärkte nationale und internationale Vernetzung der Wiener Tafel mit ihren Schwesternorganisationen hat zu einer weiteren Professionalisierung beigetragen. Das hat dazu geführt, dass 2018 das Jahr der erfolgreichen Konsolidierung genannte werden kann, denn mit dem weiteren Ausbau des „TafelHauses“ am Großmarkt Wien (cash.at berichtete) wurden im 19. Jahr des Bestehens der Wiener Tafel die Weichen für eine neue Ära in der sozialen Transferarbeit der österreichischen Tafeln gestellt. Trotz begrenzter Lagerflächen im bereits jetzt zu klein gewordenen Lebensmittelsortier- und Lagerzentrum konnte die Diversität des Lebensmittelangebotes für die 20.000 Armutsbetroffenen in den 100 Kooperationspartner-Sozialeinrichtungen maßgeblich gesteigert werden – vor allem bei Obst, Gemüse und Milchprodukten.

Herbert Herdlicka, Leiter der Wiener Tafel, sagt: „Jede und jeder unserer Freiwilligtätigen ist nicht nur integraler Bestandteil einer lebendigen, selbstbestimmten Zivilgesellschaft, die ihre Werte hochhält, sondern auch MultiplikatorIn der Wiener-Tafel-Botschaften – ganz im Sinne des sozialen Transfers. So schafft die Wiener Tafel mit ihrer Bewusstseinsbildung Mehrwert.“

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