CASH - Home

Mastercard

Digital Banking: Zeit und gute Usability zählen


Kategorie: ecommerce, Studien
18.07.2017 von Martin Ross

Der größte Vorteil von digitalen Banklösungen ist ihre Benutzerfreundlichkeit. Das sagen Verbraucher aus elf europäischen Ländern in einer repräsentativen Studie von Mastercard.

Ein Chart aus der Mastercard-Studie © Mastercard
Ein Chart aus der Mastercard-Studie © Mastercard

Die Studie zeigt, dass Zeitersparnis (70 Prozent der Angaben) und Benutzerfreundlichkeit (59 Prozent) dabei die größte Rolle spielen. Sechs von zehn Befragten befürworten digitale Lösungen und finden, dass die Digitalisierung der Bankenbranche ihr Leben einfacher und sicherer macht.

Mastercard arbeitet in Europa mit über 30 neuen Digitalbanken und Fintechs zusammen sowie weltweit mit vielen anderen. Man will alle Partner dabei unterstützen, kundenorientierte, bequeme und sichere Lösungen heute und in der Zukunft anzubieten. „Als Technologieunternehmen im Zahlungsverkehr fokussieren wir uns seit Langem darauf, Innovationen schnell und skalierbar einzuführen“, sagt Javier Perez, Präsident von Mastercard Europe. „Für uns ist es wichtig, dass wir Innovation nicht um der Innovation Willen selbst vorantreiben, sondern verstehen, was unsere Partner und deren Kunden brauchen, um digitale Bezahllösungen weiterhin mit allen neuen Geräten nutzen zu können.“

Innovationen bringen neue Kunden

Aus der Studie geht auch hervor, dass die Bindung der Kunden an ihre jetzige Bank vergleichsweise gering ist. Während im europäischen Durchschnitt etwa die Hälfte der Befragten (49 Prozent) sich überlegt, irgendwann zu einer digitalen Bank zu wechseln, ist es in Deutschland eine deutliche Mehrheit von 58 Prozent. 27 Prozent der Verbraucher in Deutschland möchten sogar innerhalb der kommenden zwölf Monate zu einer digitalen Bank wechseln. So groß ist der Anteil in keinem anderen europäischen Land. Verbraucher in Europa sind davon überzeugt, dass der Prozess der Digitalisierung in der Finanzbranche auch Bankfilialen betreffen wird. Zwei Drittel der Befragten gehen zwar davon aus, dass Bankfilialen in den kommenden zehn Jahren weiterhin bestehen bleiben, deren Anzahl sich aber reduzieren wird. Sechs Prozent glauben, dass es Bankfilialen in zehn Jahren nicht mehr geben wird.

Eine Auswahl weiterer Ergebnisse

Auf die Frage, was Verbraucher an ihrer jetzigen Bank ändern würden, wurde vor allem „Komfort“ genannt, verbunden mit dem Wunsch, auf die Produkte der Bank von überall zugreifen zu können, und dass diese leicht zu benutzen sind (42 Prozent). Die zweithäufigste Antwort (27 Prozent) war Flexibilität und die Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit der Beratung. Über 85 Prozent der Befragten nutzen bereits digitales Banking (online oder mobil) mindestens einmal pro Monat. 38 Prozent verwenden diese Dienste sogar täglich oder mindestens einmal pro Woche. Die aktivsten Nutzer sind übrigens die Briten (54 Prozent), gefolgt von den Niederländern (51 Prozent) und den Schweden (47 Prozent) – so viele nutzen digitales Banking täglich oder mindestens einmal pro Woche. Hingegen nutzen nur 26 Prozent der Schweizer und 27 Prozent der Ungarn digitale Bankdienste täglich oder mindestens einmal die Woche.

Ein europäisches Kooperationsbeispiel


Die Digitalisierung im Finanzsektor ist auf Partnerschaften angewiesen. Das bestätigen auch europäische Verbraucher in der Studie zum digitalen Banking: Mehr als 75 Prozent der Befragten sagen, dass sie Mastercard als den richtigen Partner für Banken schätzen. Einer der größten Partner von Mastercard im mobilen Banking Sektor ist N26.

Gegründet von zwei Österreichern ist N26 mit Sitz in Deutschland zurzeit auf 17 Märkten tätig und ist die führende mobile Bank in Europa. „Alles was wir tun, stellt zeitgemäße Nutzererfahrung in den Mittelpunkt“, sagt Valentin Stalf, Mitgründer und CEO von N26. „Es war eine klare Herausforderung, Partner zu finden, die über eine digitale und damit flexible Infrastruktur verfügen, um die gewünschte Nutzererfahrung für unsere Kunden zu ermöglichen. Wir haben recht früh erkannt, dass Mastercard ein dynamischer Anbieter auf dem Markt ist und offen für neue Produkte und Technologien.“

Mastercard stellt N26 Issuing- und Processing-Lösungen zur Verfügung, die nötig sind, um das Produkt den N26-Kunden anzubieten. Darüber hinaus berät Mastercard N26 zu technischen Lösungen im Zahlungsverkehr. Als einer der Pioniere in diesem Bereich zielt N26 darauf ab, alle Produkte und Dienstleistungen, die von herkömmlichen Banken angeboten werden, zu digitalisieren.

Daten zur Studie

Mastercard hat die Studie in Auftrag gegeben, sie ist repräsentativ und wurde Ende Mai 2017 von Innofact AG durchgeführt. Insgesamt haben 11.915 Personen aus elf europäischen Märkten daran teilgenommen: Italien (1.084), Deutschland (1.081), Spanien (1.081), Frankreich (1.088), Vereinigtes Königreich (1.090), Polen (1.082), Niederlande (1.083), Schweden (1.082), Schweiz (1.088), Ungarn (1.076) und Russland (1.080). Die Teilnehmer wurden vom Innofact-Online-Panel entscheiderclub.de und seinen internationalen Partner-Panels befragt. Alle Teilnehmer waren 18 Jahre alt oder älter.

Kommentar hinzufügen
Felder, die mit einem Stern (*) markiert sind, müssen ausgefüllt werden!

 

Weitere Artikel