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Digitale Währungen in Österreich noch nicht angekommen


Kategorie: Studien
02.07.2018 von Manuel Stenger

Acht Prozent der Österreicher besitzen Kryptogeld, nur jeder Vierte kann sich vorstellen, damit zu bezahlen.

Die ING International Survey hat 15.000 Personen in Europa, den USA und Australien zum Thema Kryptowährungen befragt. Das Ergebnis: 79 Prozent der Österreicher wissen, um was es sich bei Kryptogeld handelt – damit ist man Spitzenreiter der Befragung. Jedoch besitzen hierzulande nur acht Prozent auch tatsächlich digitale Währungen. In Ländern wie der Türkei (18 Prozent), Rumänien (12 Prozent) oder Polen (11 Prozent) sin des deutlich mehr Menschen. Ebenfalls interessant: Während 19 Prozent der Österreich angeben, sich künftig eine Bezahlung mit Kryptowährungen vorstellen zu können, sind es in der Türkei 45 Prozent. Auch in anderen Belangen sehen die Österreich Bitcoin und Co. eher kritisch: 20 Prozent sagen, dass sie in Bitcoin die Zukunft des digitalen Zahlungsverkehrs sehen, 17 Prozent glauben an Bitcoin als Anlageform. Dass der Wert steigt, geben 21 Prozent der Österreicher an. Und auch bei der Bezahlung im Alltag stößt Kryptogeld laut der Umfrage auf kein mehrheitliches Interesse: 90 Prozent der Befragten in Österreich geben an, kein Interesse an der Bezahlung mittels Kryptowährungen im Kaffeehaus oder sonst im Alltag zu haben. Und selbst online würden nur 20 Prozent damit ihren Einkauf begleichen.

„Kryptowährungen haben wahrscheinlich eine viel versprechende Zukunft in Ländern, in denen das traditionelle Finanzsystem weniger effizient oder teurer ist", sagt Teunis Brosens, Senior Economist und Bitcoin-Experte der ING. Die Umfrage wurde vom Institut Ipsos durchgeführt.

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