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DPD Austria

Drei Jahrzehnte DPD in Österreich


Kategorie: Industrie
12.04.2018 von Manuel Stenger

Von 1,6 Millionen Pakete im ersten Geschäftsjahr auf heute 48,5 Millionen per anno – so sieht die Erfolgsbilanz von DPD Austria aus.

© DPD Austria
© DPD Austria

1988 haben die Speditionen Gebrüder Weiss, Lagermax und Schachinger unter dem Namen Austria Paket System (APS) den ersten privaten Paketdienst eröffnet. Heute heißt man DPD Austria und feiert sein 30-jähriges Bestehen. Im ersten Geschäftsjahr konnte man 1,6 Millionen Paket transportieren, 1997 waren es bereits 13,9 Millionen, 2007 35,8 Millionen. 2017 weist man insgesamt 48,5 Millionen transportierte Pakete aus – zwei Millionen davon durch „primetime“, dem zu DPD gehörenden Express- und Premium-Service.

„Wir waren der erste private Paketdienstleister, eröffneten den damals größten Hauptumschlagplatz, boten als erster in der Branche 24 Stunden Laufzeit innerhalb Österreichs und ins Ausland an“, freut sich Rainer Schwarz, Geschäftsführer DPD Austria. Seit damals hat man sich stetig weiterentwickelt: Mit dem Paket Navigator inklusive Live-Tracking wurde es 2016 möglich, Pakete in Echtzeit zu verfolgen und bis zur letzten Minute umzuleiten. Das Mehrwegsystem Shuttle-Box gibt es seit 1995 und mit der DPD-Weinlogistik sorgt man seit 1996 für den sicheren Transport von Wein- und Sektflaschen.

City Hubs in drei Landeshauptstädten
Seit 2014 ist man zudem am B2C- und C2C-Markt aktiv. Heute stehen Privatkunden rund 1.200 DPD Pickup Paketshops in ganz Österreich zur Verfügung. Pakete können dort zum Versenden oder Retournieren aufgegeben werden. Weiters gibt es nun City Hubs in Wien, Linz und Salzburg. „Mit den City Hubs und der Feinverteilung der Pakete per Elektro-Lastenfahrrad oder ESprinter setzen wir ein klares Zeichen im Sinne der Nachhaltigkeit, denn neben unseren Transportdienstleistungen ist uns die gesellschaftliche und ökologische Verantwortung sehr wichtig. Dementsprechend arbeiten wir ständig an innovativen Konzepten und Lösungen für die Paketzustellung auf der letzten Meile. Mit dem Hermes.Verkehrs.Logistik.Preis 2017 haben wir dafür eine besondere Auszeichnung erhalten“, so Schwarz.

Man investiert, um weiterhin erfolgreich zu sein: Derzeit werden 30 Millionen Euro für den Ausbau von Depots, Frachträumen, Gebäuden und Wechselaufbauten sowie in die Fördertechnik und die Sicherheit investiert.

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