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Drogerie- und Parfümeriehandel weiterhin gut unterwegs


Kategorie: Handel, DFH, Studien
18.07.2017 von Michaela Schellner

Wie eine Studie von RegioData Research zeigt, wächst der Handel mit Drogerie- und Parfümeriewaren in Österreich immer noch deutlich schneller als der Einzelhandel in Summe.

© RegioData Research
© RegioData Research

In den vergangenen elf Jahren lag das Umsatzplus aufgrund von Flächenexpansion und gestiegenem Körper- und Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher bei rund 33 Prozent.

590 Euro pro Person und Jahr
Laut RegioData Research investiert jeder Österreicher im Schnitt 590 Euro jährlich und damit etwa neun Prozent aller Einzelhandelsausgaben in Drogerie- und Parfümerieartikel. In Summe sind das rund 4,8 Milliarden Euro pro Jahr - Tendenz steigend. 56 Prozent der Ausgaben wandern zu Drogerien und Parfümerien; der Rest verteilt sich auf andere Vertriebskanäle wie zum Beispiel den Lebensmittelhandel, Tierfutteranbieter oder Apotheken sowie immer häufiger auf die Internet Pure-Player.

Neue Marktsituation
Um sich im härter werdenden Wettbewerb besser aufzustellen, investiert vor allem der DFH in neue Konzepte. Die vergangenen Jahre waren von einer Marktkonzentration gezeichnet, die durch den Wegfall von Schlecker bzw. dayli ein neues Hoch erreichte. Derzeit werden die Karten neu gemischt, denn Müller konnte seinen Marktanteil laut RegioData Research in der Zwischenzeit bereits auf fast 20 Prozent ausbauen, während Bipa seine Marktführerschaft an dm abgeben musste.

Ja zu Körperpflege, Wellness und Schönheit
Besonders viel Geld in die Kassen der Anbieter und Händler spülen Körperpflege-, Wellness- und Schönheitsprodukte. Im Durchschnitt geben die Österreicher hierfür etwa 300 Euro pro Person aus.

 

 

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