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Dynamic Pricing wird durchaus akzeptiert


Kategorie: Handel, ecommerce
06.03.2019 von Karl Stiefel

Studie von Idealo zeigt, dass Konsumenten dynamische Preisschwankungen im Online-Handel mehrheitlich positiv aufnehmen.

© pixabay.com/athree23
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Die 13 getesteten Warenkategorien.© Idealo
Die 13 getesteten Warenkategorien.© Idealo

Bei einer Idealo-Umfrage unter 1.001 repräsentativ gewählten Online-Shoppern aus Österreich zeigte sich, wie Kunden Dynamic Pricing, also die dynamische Anpassung von Preisen im Online-Handel, aufnehmen und einschätzen. Das Resultat ist mehrheitlich positiv, so glauben 58 % aller Befragten, dass sich durch diese Praxis Onlinehändler gegenseitig unterbieten um konkurrenzfähig zu bleiben. Dass die Händler einfach nur das beste Angebot für den Kunden stellen wollen, glauben 12 %. Knappe 30 % schätzen hingegen, dass die Händler die Kunden gezielt verwirren wollen, damit der Preis nicht gut eingeschätzt werden kann. Die grundsätzliche Unterstützung für individuell generierte Angebote ist also gegeben.

Ausschlaggebende Faktoren für den Preis sind laut Schätzung der Kunden zu 60 %, wie oft man sich das Produkt angesehen hat, zu 54 % welche Produkte man sich bereits angesehen hat und zu 42 % der Standort des Konsumenten. Lediglich 11 % meinen, dass das eigene Such- und Kaufverhalten keinen Einfluss auf den Preis hat. Auch der Zeitpunkt des Kaufs kann laut Konsumentenschätzung einen Unterschied machen: Während die Einkäufe gefühlt am Wochenende zwischen 18 und 23 Uhr am teuersten sind, ist der gefühlte Preis mittwochs und donnerstags ab 23 Uhr am günstigsten.

Idealo hat die Schätzungen bei 13 Produktkategorien unter die Lupe genommen, wobei bei 4 tatsächlich teurere Preise am Wochenende festgestellt wurden - jedoch waren 7 Warengruppen zum gleichen Zeitraum an günstigsten. Besonders Laptops sind am Wochenende teurer, Unterhaltungselektronik und weiße Ware hingegen günstiger. Die höchste Preisschwankung gab es bei Sport- und Outdoor-Artikeln mit bis zu 6 %, der Durchschnitt aller überprüften Artikel lag bei 4,9 %.

"Die Gründe für dynamische Preisanpassungen sind vielschichtig und folgen keiner gemeinsamen Logik. Ein günstigster Einkaufstag lässt sich daher nicht pauschal identifizieren”, stellt Veronika Bahr, Country Managerin von idealo Österreich, fest. “Wer beim Onlineshopping wirklich sparen möchte, sollte sich demnach weniger an Wochentagen orientieren, sondern vielmehr die langfristige Preisentwicklung eines Produkts verfolgen. Der natürliche Preisverfall und saisonale Effekte bieten deutlich größere Chancen auf Schnäppchen als das Dynamic Pricing."

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