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eGovernment Monitor 2017: Österreich baut Vorsprung aus


Kategorie: Studien
08.11.2017 von Manuel Stenger

Im Ländervergleich mit Deutschland und der Schweiz liegt Österreich mit großem Vorsprung auf Platz 1, wenn es um die Nutzung digitaler Verwaltungsangebote geht.

Seit 2011 wird der eGovernment Monitor jährlich durchgeführt, um über die aktuelle E-Government-Situation im DACH-Raum zu berichten. Dabei soll erörtert werden, wie zufrieden die Menschen in diesen Ländern mit den E-Government-Angeboten sind. Gegenüber dem Vorjahr konnte Österreich noch einmal seine Position festigen: 74 Prozent der 1.000 Befragten gab hierzulande an, E-Government-Angebote zu nutzen. In der Schweiz (61 Prozent) und in Deutschland (41 Prozent) liegt die Zahl deutlich niedriger. Die Bekanntheit von digitalen Verwaltungsangeboten ist aber auch in Österreich ausbaubar. „Hier gilt es weitere Maßnahmen zu setzen, um das Angebot besser bekannt zu machen und gleichzeitig den Abbau der Nutzungsbarrieren zu verstärken“, so die zuständige Staatssekretärin Muna Duzdar.

Den Nutzern in Österreich ist vor allem ein hohes Sicherheitsniveau bei der Anmeldung zu E-Government-Diensten wichtig. Dieser Anspruch wird etwa mit der Handy-Signatur erfüllt. Mehr als 850.000 aktivierte Handy-Signaturen gab es im vergangenen Jahr in Österreich. Während laut Duzdar die Nutzung steigt, werden auch die Ansprüche größer. „Dies muss erst recht ein Ansporn sein, um digitale Verwaltungsangebote gemeinsam und über alle Gebietskörperschaftsgrenzen hinweg nach den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger auszurichten. Wir haben mit der Handy-Signatur-App eine kostenlose, komfortable und nicht zuletzt sichere Lösung geschaffen“, so die Digitalstaatssekretärin. Gefragt sind solche Services wie das sogenannte „Once-Only-Principle“. Auf der Grundlage eine e-Stipendiums können etwa weitere Bezugsberechtigungen geprüft werden.

Die Studie können Sie hier downloaden.

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