CASH - Home

Erfolgreicher Payment-Mix


Kategorie: Studien
05.07.2018 von Manuel Stenger

Eine neue EHI-Studie hat Händler zu ihrem Angebot an Zahlungsdiensten befragt. Die größte Bedeutung bis 2020 hat für die Händler Mobile Payment.

© EHI
© EHI
© EHI
© EHI

Geht es nach der EHI-Studie „Online-Payment 2018“, wollen Onlinehändler bis 2019 ihren Payment-Mix um ein bis zwei neue Zahlungsdienste erweitern. Ganz oben auf der Wunschliste: Amazon Pay, das 21 Prozent der Befragten in ihr Angebot integrieren wollen. Dahinter folgen Zahlungsmöglichkeiten wie Gutscheine (17 Prozent), Zahlung bei Abholung und Sofortüberweisung (beide 14 Prozent). Amazon Pay überzeugt die Händler vor allem mit einer geringen Kaufabbruchrate. Ebenfalls interessant: Zehn Prozent der Onlinehändler wollen ihren Kunden eine Barzahlung am Point of Sale möglich machen, sprich: der Kunde bestellt online, holt sich dann seine Ware im stationären Geschäft ab, wo er diese auch gleich bezahlt. Keiner der befragten Händler hat Kryptowährungen in seinem Portfolio, nur sieben Prozent erwägen eine Integration.

Gefragt wurde ebenfalls, welche Bedeutung die einzelnen Payment-Themen bis 2020 haben werden. Die größte Bedeutung besitzt Mobile Payment (58 Prozent), gefolgt von Omnichannel-Payment (56 Prozent) und Risikomanagement (52 Prozent). Im vergangenen Jahr maßen noch 54 Prozent der Möglichkeit zum Express-Check-out große Bedeutung bei. In diesem Jahr rangiert dieser mit 47 Prozent nur auf Platz 5. „Um den Kunden am Check-out nicht zu verlieren, ist ein schneller Bezahlprozess ein Must-have für Onlineshops. Allerdings nutzen die Online-Shopper das Angebot noch sehr verhalten, was den Rückgang im Bedeutungs-Ranking erklären kann“, so Online-Payment-Expertin Caroline Coelsch.

Über die Studie
Die Studie „Online-Payment 2018“ beinhaltet Daten von 111 Onlinehändlern (Pureplayer und Omnichannler) unterschiedlicher Branchen und Umsatzgrößen. Davon flossen Angaben von Händlern mit einem Nettoumsatz in Höhe von 18,7 Mrd. Euro in die Berechnung der Marktanteile der Zahlungsarten ein. 55 der Händler beteiligten sich auch an der qualitativen Befragung. Datengrundlage für die Markthochrechnung bilden die 1.000 umsatzstärksten B2C-Onlineshops für physische Güter (inkl. E-Books) aus der Studie „E-Commerce-Markt 2017“ (EHI, Statista).

Kommentar hinzufügen
Felder, die mit einem Stern (*) markiert sind, müssen ausgefüllt werden!

Weitere Artikel

  • 14.06.2019

    Ikea Graz ist 30

    1989 zog Ikea auch nach Graz und ist dort immer größer geworden.

  • 14.06.2019

    Ferdinand Ebner hat renoviert

    Am 13. Juni 2019 eröffnete der frisch renovierte Adeg-Markt in Spittal an der Drau.

  • 14.06.2019

    Kaffee im Stadtpark

    Die junge Wiener Kaffeemarke Bieder & Maier betreibt ab sofort ein Pop-up im Wiener Stadtpark.

  • 14.06.2019

    Das Futter-Line-up auf der Donauinsel

    Der Interspar-Food-Truck macht auch heuer wieder Station am Donauinselfest, um die vielen Hungrigen...

  • 14.06.2019

    Darbo wächst weiter

    Mit einem Umsatz von 140,3 Millionen Euro erreichte das Tiroler Familienunternehmen im vergangenen...