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Familien-Insights Studie: Kinder beeinflussen Kaufentscheidungen der Eltern


Kategorie: Studien
09.09.2015 von Sabine Sperk

Die bisher umfassenste Studie zum Thema "Familien-Insights - Kaufentscheidungen in Familien" ergibt, dass Kinder bei Kaufentscheidungen ihrer Eltern aktiv in allen Phasen beteiligt sind und sogar beim Autokauf miteinbezogen werden.

Die drei Studieninitiatoren v.l.n.r.: Stefan Ramershoven, Ursula Weixlbaumer-Norz und Martin Staudinger © Purpur Media
Die drei Studieninitiatoren v.l.n.r.: Stefan Ramershoven, Ursula Weixlbaumer-Norz und Martin Staudinger © Purpur Media

Was früher als unmöglich galt, ist heute glücklicherweise Realität: Kinder werden in Familien-Entscheidungen miteinbezogen und nach ihrer Meinung gefragt. Zumindestens Kinder der mehr als 2000 befragten Familien in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Um ein unabhängiges Ergebnis zu erlangen, wurden Eltern und Kinder getrennt voneinander mit unterschiedlichen Fragebögen befragt - auch die Fragebögen der Alterstufen 6-9 Jahre und 10-14 Jahre enthielten unterschiedliche Fragestellungen bei gleichen Inhalten, um altersgerecht zu sein. Die Fragen bezogen sich auf Produkte des täglichen Bedarfs, Urlaub, Auto, Elektronische Kinderartikel und Technische Geräte wie Handys.

„Kinder spielen in Kaufentscheidungen von Familien eine wesentlich wichtigere Rolle als früher. Heute wird in Familien gemeinsam darüber geredet, was gekauft wird. Die Kinder werden dabei von ihren Eltern aktiv einbezogen und im Rahmen von Familienkonferenzen ganz bewusst um ihre Meinung gefragt", fasst Ursula Weixlbaumer-Norz, GF von kids & fun consulting ein wesentliches Ergebnis der Studie zusammen. "Der Einfluss der Kinder reicht sogar über den eigentlichen Kauf hinaus. Besonders bei der Ideenfindung und Informationssuche, aber auch in der Nachkaufphase reden Kinder bestimmend mit", so Weixelbaumer-Norz, die Unternehmen aufgrund dieser Erkenntnisse rät, diese Nachkaufphase zu nutzen, um Erlebnisse zu schaffen, die Kinder einzubinden und glücklich zu machen. Ein Urlaubskatalog oder ein Prospekt mit dem Titel "Das kann dieses Auto" würden unglaubliches Potential beinhalten.

Beeinflusst werden Kinder, wie auch die Eltern, immer stärker durch Empfehlungen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis, dem Internet und vor allem innerhalb der Familien", setzt Stefan Ramershoven, GF von Kjero.com und Experte für "Word of Mouth Marketin", fort. "Besonders bei Kindern ist der Einfluss aus dem sozialen Umfeld besonders stark", so Ramershoven.

Martin Staudinger, GF des Familienmedien-Vermarkters "Purpur Media", sieht in den Ergebnissen der Studie einen vollzogenen Umbruch in der Mediawelt bestätigt: "Eltern und Kinder ab 10 Jahren sind Digital Natives und nutzen das Internet als primäre Informationsquelle. Für Werbetreibende gilt es umso mehr, Entscheidungsprozesse in Familien zu verstehen, um im Online-Zeitalter angemessenes Kinder- und Familienmarketing zu betreiben."

Die komplette Familien-Insights-Studie kann man hier erwerben: http://www.familieninsights.eu/studie-erwerben

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