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Für weniger Zucker in Getränken


Kategorie: Handel, Industrie
09.09.2019 von Martin Ross

Spar berichtet über seine Zucker-raus-Initiative, die bereits von 22 Unternehmen unterstützt wird.

Die Partner der Zucker-raus-Initiative bieten im Getränkesortiment zahlreiche Produkte, die sich an den Empfehlungen von Sipcan orientieren © Spar/evatrifft
Die Partner der Zucker-raus-Initiative bieten im Getränkesortiment zahlreiche Produkte, die sich an den Empfehlungen von Sipcan orientieren © Spar/evatrifft

Anlass für diesen Bericht ist der Wille, die kontinuierliche Zuckerreduktion weiter voranzutreiben, weswegen ab September der neue Orientierungswert von 6,7 g Zucker pro 100 ml gilt (statt 7,4 g pro 100 ml). Das entspricht einer Senkung um 0,7 g pro 100 ml. Das zweite Kriterium für Getränke bleibt unterdessen unverändert: keine Süßstoffe. Der durchschnittliche Zuckergehalt in Getränken ist in den letzten acht Jahren laut des vorsorgemedizinischen Instituts Sipcan um 18 Prozent gesunken, ein Erfolg, den sich Spars Zucker-raus-Initiative auf ihre Fahnen heftet.

Die Experten von Sipcan haben in Abstimmung mit dem Gesundheits- und Bildungsministerium die sogenannte „Getränkeliste“ erarbeitetet. Darin sind die Orientierungskriterien für den maximalen Zuckergehalt in Getränken festgehalten. Diese Kriterien richten sich nach den WHO-Empfehlungen zum täglichen Zuckerkonsum. Aktuell werden über 700 Getränke nach ihrem Zucker- und Süßstoffgehalt gelistet. „Auf diese Weise werden Getränke vergleichbar und Konsumenten können sich eine bessere Orientierung verschaffen,“ erklärt Sipcan-Vorstand Prim. Univ.-Prof. Dr. Friedrich Hoppichler.

Wer derzeit diese Allianz unterstützt – neben den erwähnten 22 Unternehmen gibt es noch sieben weitere Unterstützer – kann man auf ihrer Website nachlesen. Und da das Foto oben in einem Klassenzimmer aufgenommen wurde – die abgebildeten Produkte orientieren sich alle am Sipcan-Richtwert –, ist klar: Ein weiterer Anlass für diesen Bericht von Spar ist der Schulbeginn, möchte man doch die (Schul-)Kinder zu einem der Gesundheit entsprechenden Ernährungsverhalten anleiten. Und da könne auch der Handel mit seinen Eigenmarken dazu beitragen: „Wir achten bei neuen Eigenmarken streng darauf, nicht zu viel Zucker zu verwenden – so auch bei den Spar Soda-Wasser. Diese kommen gänzlich ohne Zucker aus, sind frei von Farbstoffen und ohne Zusatz von künstlichen Süßungsmitteln sowie Zuckeralternativen“, sagt Spar-Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard Drexel.

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