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Gemeinsam für die gute Sache


Kategorie: Handel, LH
15.05.2018 von Michaela Schellner

Unter dem Motto „Du bist Zucker. Wie viel Zucker brauchst Du noch?“ machen Billa, Merkur und Adeg ab sofort gemeinsame Sache. Die erste vertriebschienen-übergreifende Kampagne der Rewe International stellt den bewussten Umgang mit Zucker in den Fokus.

v.l.n.r.: Christian Puchinger, Austria Wien-Reha-Trainer, mit Rewe International-Bereichsvorstand Marcel Haraszti und Austria Wien-Tormann Robert Alma bei der Vorstellung derInitiative zu einem bewussten Umgang mit Zucker.<br> © Rewe International/Robert Harson
v.l.n.r.: Christian Puchinger, Austria Wien-Reha-Trainer, mit Rewe International-Bereichsvorstand Marcel Haraszti und Austria Wien-Tormann Robert Alma bei der Vorstellung derInitiative zu einem bewussten Umgang mit Zucker.
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„Für die erste gemeinsame Kampagne von Billa, Merkur und Adeg haben wir uns gezielt das Thema bewusste Ernährung ausgesucht, weil es sehr gut in unsere Nachhaltigkeitsstrategie passt“, erklärt Rewe International-Vorstand Marcel Haraszti im Rahmen eines Pressegesprächs im Wiener 25hours Hotel. Um dieses möglichst breit in der Bevölkerung zu verankern, bündeln die Handelsketten Billa, Merkur sowie Adeg ihre Kräfte und rücken in einem ersten Schritt das Thema Zucker in den Mittelpunkt. Dieser soll in den kommenden Jahren bei über 200 Eigenmarken-Artikeln je nach Möglichkeit drastisch reduziert werden, weshalb das gesamte Eigenmarken-Portfolio – der Eigenmarken-Anteil liegt bei rund 27 Prozent – vom Preiseinstieg bis zu Bio kontinuierlich auf dem Prüfstand steht. Auch die Reduktion von Salz ist dabei Thema und soll gleichzeitig mit jener des Zuckergehalts in Angriff genommen werden. Dass dieser Prozess sehr zeitaufwendig ist und nicht von jetzt auf gleich umgesetzt werden kann, liegt laut Haraszti an der Komplexität von Rezepturänderungen, wo Faktoren wie Konsistenz, Sensorik, Haltbarkeit und Kundenakzeptanz eine bedeutende Rolle spielen. Auch Süßstoffe sollen nicht als Zuckerersatz eingesetzt werden. Noch im Laufe des heurigen Jahres will Haraszti jedenfalls weitere Eigenmarken lancieren, die mindestens 30 Prozent weniger Zucker als vergleichbare Lebensmittel enthalten.

Kunden werden zu Partnern
Der Bereichsvorstand untermauert deutlich, dass es bei der gemeinsamen Initiative von Billa, Merkur und Adeg nicht um die Bevormundung der Konsumenten geht. „Wir wollen lediglich mit einem Augenzwinkern und Humor positive, genussvolle Anreize für eine bewusste Ernährung und ein neues Geschmacksempfinden bieten, darüber können unsere Kunden nun selbst entscheiden“, so Haraszti. Im Rahmen einer Online-Abstimmung haben die Konsumenten seit 17. Mai und noch bis 30. Juni die Möglichkeit, auf der Website www.wenigerzucker.at über den Süß-Geschmack und Zuckergehalt eines Eigenmarken-Schoko-Puddings abzustimmen. Das Probierset – insgesamt werden 400.000 Stück ausgeliefert – wird zu einem Unkostenbeitrag von einem Euro angeboten und enthält jeweils die vier Pudding-Varianten Originalrezeptur, minus 20 Prozent, minus 30 Prozent und minus 40 Prozent Zucker zu je 85 Gramm. Spätestens Ende Juli wird der Abstimmungssieger dann in den Kühlregalen zu finden sein. Außerdem plant Rewe International online auch eine Verbraucher-Umfrage, um herauszufinden, bei welchen Produkten eine Zuckerreduktion wünschenswert und vorstellbar ist.

Nur der erste Step
Um auf breiter Ebene zur Bewusstseinsbildung für einen gesunden Lebensstil beizutragen, will der Handelskonzern sein Sortiment aber generell überarbeiten und nicht nur bei den Eigenmarken, sondern auch in der Zusammenarbeit mit den Lieferanten den genannten Inhaltsstoffen mehr Beachtung schenken. Bereits maßgeblich zuckerreduzierte Artikel – vor allem aus den Kategorien MoPro, Süßwaren, süße Feinbackwaren, Eis, Obstkonserven, Convenience und alkoholfreie Getränke – sollen künftig verstärkt in den Fokus der Verbraucher gerückt werden. „Wir wollen vor allem Produkten, die ein breites Bewusstsein für eine ausgewogene, genussvolle Ernährung schaffen, eine gute Plattform bieten“, kündigt Haraszti an. Entsprechende Maßnahmen sollen in Kürze am POS, in den Flugblättern sowie auf allen Kommunikationskanälen sichtbar sein.

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