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Größte Herausforderung seit 25 Jahren


Kategorie: Handel, Industrie
05.06.2019 von Stefan Pirker

ARA-Aufsichtsratsvorsitzender Alfred Berger (Mitte) mit den ARA-Vorständen Werner Knausz (l.) und Christoph Scharff © ARA/APA-Fotoservice/Tanzer
ARA-Aufsichtsratsvorsitzender Alfred Berger (Mitte) mit den ARA-Vorständen Werner Knausz (l.) und Christoph Scharff © ARA/APA-Fotoservice/Tanzer

"Die EU-Recyclingziele für 2025 haben wir bei allen Werkstoffen - Papier, Glas, Metalle, Holz - mit Ausnahme von Kunststoff schon heute erreicht. In den kommenden sechs Jahren müssen wir das Recycling von Kunststoffverpackungen gegenüber heute verdoppeln. Das stellt uns vor die größte Herausforderung seit der Gründung der Altstoff Recycling Austria vor 25 Jahren", betont ARA-Vorstand Christoph Scharff.
Beim Sammeln und Recyceln von Kunststoffverpackungen muss aber nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität erhöht werden. Denn die Berechnung wurde geändert. "Gemessen werden wir in Zukunft nicht an dem, was für die Verwertung gesammelt wird, sondern am Output nach dem Recyclingprozess. Wir haben deshalb sechs Aktionsfelder für die Recyclingwirtschaft definiert - vom Ausbau der getrennten Sammlung bis hin zur Steigerung der Sortiertiefe. Zudem wollen wir die Bewusstseinsbildung bei Konsumenten und in Unternehmen forcieren", so Scharff anlässlich der Präsentation der ARA-Sammelbilanz 2018.

Demnach erzielten die österreichischen Haushalte im Vorjahr mit 1,09 Mio. Tonnen Verpackungen und Altpapier ein neues Sammel-Rekordergebnis. Dies entspricht einer Steigerung von 0,8 Prozent im Vergleich zu 2017. Die Pro-Kopf-Sammelmenge 2018 entsprach mit 113,2 Kilogramm dem Ergebnis von 2017 (113,3 Kilogramm). "Die Zahlen aus unserem Jubiläumsjahr 2018 geben Anlass zur Freude und bestätigen das funktionierende ARA-System", meint ARA-Vorstand Werner Knausz. Laut eigenen Angaben vertrauen mehr als 15.000 Unternehmen auf das Sammel- und Verwertungssystem der ARA, was einem Marktanteil von über 75 Prozent entspricht.

 

 

Walter-Karl Kopecky, 12.06.2019, um 10:53 Uhr

Fürwahr ein tolles Ergebnis!
Würde aber sicher viel höher sein, wenn in allen Gemeinden frei zugängliche Sammelcontainer an frequentierten Plätzen aufgestellt werden würden! In manchen Orten (z.B. 7152 Pamhagen) gibt es sie nur in geschlossenen Sammelplätzen mit sehr eingeschränkten Öffnungszeiten.....
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