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HTL-Absolventen forschen für Spitz


Kategorie: Industrie
14.08.2019 von Max Pohl

Kürzlich wurden neue Erkenntnisse rund um den Nachweis von Alicyclobacillus-Bakterien erarbeitet, die in der Fruchtsaftherstellung ein Risiko darstellen.

Alfred Böck, Leitung FEQS bei Spitz, Simon Kaiser, Leiter der Arbeitsgruppe Mikrobiologie bei Spitz, mit den beiden Maturanten Lukas Atzmüller und Gerald Brandstetter sowie Barbara Blauensteiner, Professorin an der HTL für Lebensmitteltechnologie Wels (v.l.). © Spitz
Alfred Böck, Leitung FEQS bei Spitz, Simon Kaiser, Leiter der Arbeitsgruppe Mikrobiologie bei Spitz, mit den beiden Maturanten Lukas Atzmüller und Gerald Brandstetter sowie Barbara Blauensteiner, Professorin an der HTL für Lebensmitteltechnologie Wels (v.l.). © Spitz

Der Lebensmittelhersteller Spitz gilt in der Region nicht nur als sicherer und attraktiver Arbeitgeber, sondern ist zudem stets auf der Suche nach ambitionierten Nachwuchstalenten. Gerald Brandstetter und Lukas Atzmüller, Maturanten der HTL für Lebensmitteltechnologie Wels, konnten im Rahmen ihrer Abschlusspräsentation mit beeindruckenden Ergebnissen punkten. Sie wurden von Spitz mit der Diplomarbeit „Nachweis und Dekontamination von Alicyclobacillus“ beauftragt. Bei Alicyclobacillen handelt es sich um  sporenbildende Bakterien, die in der Fruchtsaftherstellung als gefährliche Verderbs-Erreger gefürchtet sind. Im Zuge der Projektarbeit verglichen Brandstetter und Atzmüller verschiedene Analysemethoden. Zudem wurden diverse Monitoring- und Dekontaminationsverfahren getestet. Auf Basis der Ergebnisse der beiden Absolventen entschied sich Spitz dazu, für das Spitz Mikrobiologie-Labor einen GeneDisc-Cycler anzuschaffen.

Simon Kaiser, Leiter der Arbeitsgruppe Mikrobiologie bei Spitz, erklärt dazu: „Die Ergebnisse der Projekt-Arbeit wurden von Gerald Brandstetter und Lukas Atzmüller nicht nur ausführlich und kompetent dargestellt, sie haben uns auch dazu animiert, in eine innovative ‚real-time-PCR-Analsenmethode‘ zu investieren. Dadurch können Mikroorganismen spezifisch auf DNA-Ebene nachgewiesen werden. Getränkeverderbende Mikroorganismen, wie Alicyclobacillen und Hefen, werden mit diesem Analysenverfahren innerhalb von 2 bis 24 Stunden, statt wie bisher nach 4 bis 8 Tagen nachgewiesen. Unsere Reaktionszeit bei Auffälligkeiten kann daher deutlich reduziert werden. Neben den klassischen getränkeschädlichen Mikroorganismen können mit dem neuen Nachweisverfahren auch gesundheitsschädliche Keime, wie Salmonellen, Listerien und Staphylokokken frühzeitig erkannt werden.“

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