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IBM-Blockchain nun verfügbar


Kategorie: Industrie, Handel, ecommerce
09.10.2018 von Martin Ross

Die Überwachung von Lieferketten im Lebensmittelbereich lässt sich mit der Blockchain-Technologie effizient und transparent gestalten. Nun gibt es eine Lösung von IBM.

Wo kommt ihr her, wo geht ihr hin? – IBM Food Trust hilft bei der Überwachung von Lieferketten im Lebensmittelbereich © IBM
Wo kommt ihr her, wo geht ihr hin? – IBM Food Trust hilft bei der Überwachung von Lieferketten im Lebensmittelbereich © IBM

Transparenz ist in den letzten Jahren, wenn nicht Jahrzehnten zu einem wichtigen Begriff geworden, vor allem dann, wenn man bei Produktions- und/oder Lieferketten Fehler vermeiden will und Klarheit braucht. IBM Food Trust ist ein Blockchain-Netzwerk, das allen Beteiligten der Wertschöpfungskette Einblicke in dieselbe gibt: Landwirt – Lieferant – Lebensmittelindustrie –  Händler. Dies verbessert die Rückverfolgbarkeit einzelner Produkte und erhöht eben die Transparenz und Effizienz der globalen Prozesse.

In 18 Monate dauernden Tests und der laufenden Produktion – cash.at berichtete – wurden Millionen Lebensmittel über IBM Food Trust zurückverfolgt und verkauft, und es kommen weitere hinzu, was bedeutet, dass diese Lösung real ist und funktioniert. Nun ist sie weltweit allgemein verfügbar. Nach Walmart – das seine Lieferanten in die IBM Food Trust eingebunden hat – wird auch die Handelskette Carrefour die Blockchain-basierte Lösung einführen.

Seit heute gibt es weltweit auch drei Software-as-a-Service-Module bei IBM Food Trust, mit einem Preismodell für kleine, mittlere und globale Unternehmen interessant, ab 100 US-Dollar pro Monat. Lieferanten können kostenlos Daten in das Netzwerk einbringen. Es handelt sich um folgende Module:

– Das Trace-Modul ermöglicht es Mitgliedern eines Lebensmittelökosystems, Produkte in Sekundenschnelle sicherer zu verfolgen, um Kreuzkontaminationen zu minimieren, die Ausbreitung von durch Lebensmittel verursachten Krankheiten zu reduzieren und unnötigen Abfall zu reduzieren.
– Das Zertifizierungsmodul hilft bei der Überprüfung der Herkunft digitalisierter Zertifikate, wie z.B. Bio- oder Fairtrade-Zertifikate. Darüber hinaus ermöglicht es den Teilnehmern im gesamten Ökosystem, Lebensmittelzertifikate einfach zu laden, zu verwalten und gemeinsam zu nutzen.
– Das Dateneingabe- und Zugriffsmodul schließlich ermöglicht es Mitgliedern, Daten auf der Blockchain sicher hochzuladen, darauf zuzugreifen und zu verwalten.

IBM Food Trust basiert auf der IBM Blockchain Platform, läuft in der IBM Cloud, verwendet den GS1-Standard und wurde auf Sicherheit, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit im Enterprise-Umfeld entwickelt.

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