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Mastercard/Erste Bank

Innovative Zahlung: Österreich im Mittelfeld


Kategorie: Handel, ecommerce
25.09.2018 von Manuel Stenger

Dieses Zeugnis stellen 18 Payment-Experten, die im Zuge einer Kraftkinz-Studie befragt wurden, Österreich aus.

Stefan Dörfler (Vorstandsvorsitzender Erste Bank), Birgit Kraft-Kinz (Studienleiterin und Geschäftsführerin Kraftkinz) und Gerald Gruber (General Manager Mastercard Austria) © Paris Tsitsos
Stefan Dörfler (Vorstandsvorsitzender Erste Bank), Birgit Kraft-Kinz (Studienleiterin und Geschäftsführerin Kraftkinz) und Gerald Gruber (General Manager Mastercard Austria) © Paris Tsitsos

„Österreich an die Spitze innovativer Zahlungssysteme“ – so lautet der Titel einer neuen Kraftkinz-Studie, die mit Unterstützung von Mastercard entstanden ist. Studienleiterin und Geschäftsführerin von Kraftkinz, Birgit Kraft-Kinz, Gerald Gruber, seines Zeichens General Manager Mastercard Austria, und der Vorstandsvorsitzende der Erste Bank, Stefan Dörfler, präsentierten die wichtigsten Ergebnisse der Studie im Wiener Innovation Hub weXelerate. Im Zuge der Studie wurden 18 Experten Interviews mit Spitzenmanagern von Finanzinstituten sowie Gespräche in vier Fokusgruppen mit jeweils sieben bis zwölf Personen geführt. Wenn es um innovative Zahlungssysteme geht, sehen die 18 Experten Österreich eher im Mittelfeld platziert (72,22 Prozent), 11,11 Prozent in den Top 10 und 16,67 Prozent in der Gruppe jener Länder, die als Schlusslicht agieren. Von einer deutlichen Mehrheit wird es als relevant gesehen, dass Österreich an die Spitze innovativer Zahlungssystem in Europa kommt: 55,56 Prozent der Experten halten dies für „sehr relevant“ und 16,67 Prozent für „eher relevant“. Nur 16,67 Prozent sehen dies als „eher nicht relevant“ und 5,56 Prozent als „nicht relevant“ an, 5,88 Prozent machten keine Angabe.

Neues Kartenprodukt kommt 2019
Gleichzeitig zur Studie kündigten Mastercard und Erste Bank auch ein neues Produkt an: Mit der Debit Mastercard, einer Bankomatkarte, erweitert man die Funktionen der Maestro Karte. Die wichtigste Neuerung auf der Debit Mastercard ist die 16-stellige Nummer auf der Vorderseite. Denn so lässt sich vor allem auch online einfach und bequem bezahlen – im Onlineshop Mastercard auswählen, die Nummer eingeben und per Debit Mastercard bezahlen. Und der Einkauf im Netz wird auch für die Zahlungsdienstleister immer interessanter. Haben im zweiten Quartal im Jahre 2001 nur 13 Prozent der Österreicher online gekauft, waren es im gleichen Zeitraum 2018 bereits 64 Prozent (Quelle: AIM, Austrian Internet Monitor Q2/2018, Österreicher ab 14). Gruber unterstreicht diese Entwicklung: „Im vergangenen Jahr gab es ein Einzelhandelswachstum von zwei Prozent, im Onlinehandel waren es sechs Prozent.“ Eine Weiterentwicklung des österreichischen E-Commerce habe daher auch höchste Relevanz für den heimischen Standort.

2019 soll die Karte ausgegeben werden, die Sparkassengruppe wird als erste österreichische Bank die Debit Mastercard im Portfolio für ihre Kunden bereitstellen können. Die Karte bietet den Kunden „ein breiteres Nutzungsfeld“, wie es Dörfler ausdrückt. Funktionen wie Near Field Communication werden weiterhin bestehen bleiben, nach Dörfler zahlen Kunden der Erste Bank mit ihrer Bankomatkarte bereits zwei von drei Zahlungen kontaktlos. Bisher hatte die Erste Bank schon eine Reihe an Bezahlinnovationen ausgegeben, so etwa die Bankomatkarte zum Aufkleben oder die BankCard Micro, die kleinste Bankomatkarte der Welt.

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