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intelliAd E-Commerce Branchenindex: Möbelbranche bei Mobilkäufen mit stärkstem Wachstum


Kategorie: Studien
24.11.2016 von Eva Wenzelhuemer

Der Branchenindex hat insgesamt 13 Branchen unter die Lupe genommen. Die Sparte Möbel kann beim Einkauf über mobile Geräte gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum von 162 Prozent verzeichnen.

Möbel werden gern mobil gekauft, Wortkreationen wie „möbil“ entstehen. (Fotocredit: intelliAd Studienbooklet E-Commerce-Branchenindex Q3-2016)
Möbel werden gern mobil gekauft, Wortkreationen wie „möbil“ entstehen. (Fotocredit: intelliAd Studienbooklet E-Commerce-Branchenindex Q3-2016)

Möbel werden inzwischen immer öfter statt dem obligatorischen Einkauf bei Ikea online bestellt. In Deutschland kam die Kategorie „Möbel, Lampen und Dekorationsartikel“ laut Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland im dritten Quartal 2016 zum ersten Mal unter die drei umsatzstärksten E-Commerce-Segmente. Der E-Commerce Branchenindex Q3/2016 von intelliAd bietet Detailinfos zum Möbel-Segment. Generell lässt sich feststellen, dass Traffic und Käufe über Smartphones und andere Mobilgeräte steigen, dabei nimmt die Möbelbranchen im mobilen Verkauf am stärksten zu.

Mobil sind die Top-Drei: (Sport-)Mode, Möbel und Kosmetik

Von den insgesamt 13 analysierten Branchen, sind die drei Spitzenreiter: Sport-Mode mit 54 Prozent Mobile-Traffic, gefolgt von Kosmetik und Möbelbranche mit je 48 Prozent. Mobil wird aber nicht nur gesucht, sondern auch gekauft: Mehr als jeder dritte Kosmetikartikel wird über Mobilgeräte erworben, fast so oft auch Möbel und Mode. Generell schauen die mobilen Zahlen gut aus, alle untersuchten Branchen verzeichneten dieses Jahr mehr mobile Käufe als im Vorjahr. Möbel liegen mit 162 Prozent Wachstum weit vorn. Die anderen Branchen bewegen sich in dem Zuwachs zwischen dieser enormen Höhe der Möbelbranche und den 19 Prozent Wachstum von Mode-Generalisten.

Sinkende Kosten pro Klick

Die Onlinehändler in elf von 13 Branchen profitieren von sinkenden Costs-per-Click (CPCs). Die Online-Apotheken zahlen um einiges weniger als im Vorjahr, ganze 17 Cent weniger pro Klick. Anbieter von Digitaldruck-Produkten müssen hingegen mehr für Suchmaschinenwerbung zahlen: Der hier ohnehin hohe CPC steigt um zwölf Cent (auf 1,11 Euro von 0,99 Euro). Herrenmode ist der zweite Bereich, in dem der CPC teurer wird.

Frank Rauchfuß, CEO und Geschäftsführer von intelliAd, erklärt: „SEA ermöglicht Onlinehändlern eine gezielte Steigerung von Absatz und Share of Voice. Damit dabei auch die Marge stimmt, müssen Marketingentscheider auf effiziente Aussteuerung achten und Synergien zwischen Suchmaschinenwerbung und anderen Marketing-Kanälen schaffen, zum Beispiel über Search-Retargeting.“

Mobile Conversion Rates steigen

Bisher war die Conversion Rate auf den kleinen Smartphone-Bildschirmen noch deutlich niedriger als am Desktop und drückte den Gesamtdurchschnitt. Daher kann eine konstante Conversion Rate als positiv gewertet werden. Inzwischen verbessern sich aber auch die Zahlen für Smartphones, von einem Prozent (Q3/2015) auf 1,2 Prozent (Q3/2016). Das führen die Analysten darauf zurück, dass Onlineshops für die Mobilnutzung optimiert wurden und sich die Nutzer an kleinere Displays gewöhnen.

„Nur wenige generelle Trends wie der Mobile Boom und sinkende CPCs gelten branchenübergreifend. Ansonsten ist die Entwicklung in den einzelnen E-Commerce-Segmenten sehr unterschiedlich, so dass exakteres Benchmarking und kanalübergreifende Analyse der eigenen Werbemaßnahmen für Shops in einem härteren Wettbewerb immer wichtiger werden“, kommentiert Rauchfuß die Ergebnisse des gesamten Branchenindexes.

Den gesamten Branchenindex finden Sie unter dem Link.

 

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