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Industriellenvereinigung

Junge Industrie startet Kampagne #bedigital


Kategorie: Industrie, ecommerce
12.09.2018 von Manuel Stenger

Ziel ist es, gegen Vorurteile und Ängste vorzugehen und einen sensiblen Umgang für das Thema „Digitalisierung als Chance“ zu schaffen.

Die Digitalisierung ist in der öffentlichen Meinung oftmals mit Vorurteilen oder Horrorszenarien für die Zukunft der Arbeitswelt behaftet. Mit der Initiative #bedigital möchte die Junge Industrie (JI) gegen diese Skepsis vorgehen. Man will nicht nur Ängste nehmen, sondern auch die, wie es die JI ausdrückt, „Pflicht jedes Einzelnen aufzeigen, sich dieser unaufhaltsamen Entwicklung aktiv zu stellen“. „Unabhängig vom Alter sehen wir derzeit einen noch nie dagewesenen Bruch zwischen den Pro- und Anti-Digitalisierungsanhängern“, so Nikolaus Griller, Vorsitzender der Jungen Industrie Wien. „Für die einen bedeutet der technologische Wandel Fortschritt und Innovation, für die anderen steht meist die Gefahr und die Unsicherheit im Vordergrund.“

Vor allem schlecht ausgebildete Arbeitskräfte sehen einer ungewissen Zukunft am Arbeitsmarkt entgegen. Für Griller ergeben sich aber durchaus auch neue Chancen: „Wer sich in digitalen Berufen bildet oder weiterbildet hat eine riesige Chance am Arbeitsmarkt. Unabhängig vom aktuellen Ausbildungsniveau und Alter gab es selten eine derart chancenreiche Zeit für Menschen am Arbeitsmarkt wie heute. Die Nachfrage nach digitalem Know how ist in der heimischen Wirtschaft enorm. Es muss nur der Wille zur Veränderung bei Menschen entfacht werden, dann kann der gesamte Wirtschaftsstandort Österreich von der Digitalisierung profitieren und so der allgemeine Wohlstand erhöht werden.“

Die Kampagne wird vom 12. September bis 30. November 2018 über Facebook und Instagram laufen. Unterstützung erhält man dabei vom Team der miss, dem Frauenmagazin der Styria Media Group. Das Magazin hat sich selbst als Format in den vergangenen Jahren digitalisiert. „Wir haben die miss in ein ‚Lifetime Media-Lab‘ verwandelt und setzen zu 100 Prozent auf die Kraft sozialer Netzwerke. Dadurch haben wir unsere Erlöse mehr als verdreifacht und sind heute das mit Abstand interaktionsstärkste Frauenmedium in der gesamten DACH-Region“, sagt miss-Geschäftsführer Jochen Hahn.

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