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Frage des Monats

„Konsument“ schlägt Promis


Kategorie: Handel
06.11.2009 von Michaela Schellner

Dass Testberichte über verschiedenste Produkte gerne gelesen werden, ist kein Geheimnis. Wieviel Vertrauen die Österreicher den Ergebnissen der Zeitschrift „Konsument“ jedoch entgegenbringen, lässt in unserer aktuellen Frage des Monats aufhorchen.

® Fotolia.com
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® Info Research International
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Die aktuelle Erhebung von Info Research International bringt deutlich auf den Punkt: Die Wichtigkeit der „Konsument“-Testberichte als Informationsquelle ist im Vergleich mit anderen gegeben. So messen die „Konsument“-Kenner – und das sind immerhin 93 Prozent aller Befragten – den Testergebnissen der vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) herausgegebenen Zeitschrift durch die Bank eine hohe Bedeutung zu.

Hohe Vertrauensbasis

Im Detail heißt das, dass im Mittelwert errechnete 59 Prozent der Umfrageteilnehmer den Testberichten mehr vertrauen als beispielsweise den Empfehlungen durch Prominente in den Medien (7 %). Ebenfalls punkten kann die Relevanz des „Konsument“ mit 46 Prozent im Vergleich mit Fernseh-, Radio- und Anzeigenwerbung, denn darauf verlassen sich nur 6 Prozent der Umfrageteilnehmer. Überraschend ist auch, dass die Kunden den Hersteller-Websites wenig Glauben schenken. Hier schätzen lediglich 8 Prozent die auffindbaren Informationen im Vergleich als wichtiger ein, während sich 30 Prozent in ihren Entscheidungen auf die Testberichte stützen. Ähnlich verhält es sich in der Gegenüberstellung „Konsument“ versus Kundenberater/Verkäufer im Geschäft. Die beiden Letztgenannten werden nur von 10 Prozent der befragten Österreicher als relevantere Informationsquelle eingestuft. Doppelt so viele Umfrageteilnehmer (20 %) beurteilen die „Konsument“-Testergebnisse als bedeutender. Denkbar knapp fällt hingegen die Entscheidung im Vergleich mit Internet-Diskussionsforen (14 %) zugunsten der Testberichte (15 %) aus.

Grundlegend anders stellt sich die Situation lediglich in zwei abgefragten Vergleichskategorien dar: Die Empfehlungen von Bekannten (31 %) und die eigenen Erfahrungen mit ähnlichen Produkten (44 %) schlagen die „Konsument“-Erhebungen (8 % bzw. 9 %) deutlich.

Schwache Erinnerung

Obwohl die Ergebnisse in puncto Bekanntheit und Vertrauen für die „Konsument“-Macher sehr erfreulich sind, ist auffällig, dass sich mehr als zwei Drittel (67 %) der befragten Österreicher nicht mehr an die behandelten Themen in den Testberichten erinnern können. Bei den restlichen, eher weniger vergesslichen Befragten, bleiben am häufigsten Berichte über Elektrogeräte und Handy/Computer mit jeweils 10 Prozent im Gedächtnis haften.

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