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Zentralverband Spedition & Logistik

Logistiker fordern konsequente Politik


Kategorie: Handel
31.05.2019 von Karl Stiefel

Stürmische Zeiten für die Regierung dürfen keine Bedrohung für die gestarteten Projekte sein, wettert die unabhängige Interessensvertretung der Branche.

© pixabay.com - fancycrave1
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Rund um Logistik und Infrastruktur hat die nun ehemalige Regierung viel ins Rollen gebracht. Ob alle Initiativen davon unter einer neuen Regierung fortgeführt werden, ist unsicher. Genau das fordert jedoch der Zentralverband Spedition & Logistik. Dessen Präsident Alexander Friesz hält fest: "Wir stehen heute an einer Weggabelung. Österreich hat es 2018 laut Weltbank-Index zum weltweit viertbesten Logistikstandort gebracht. Wenn wir diese herausragende Position halten und ausbauen wollen, müssen wir die eingeschlagene Richtung mit Nachdruck vorantreiben. Die Ambitionen der vergangenen Regierung beim Thema Logistik können durchwegs positiv bewertet werden. Die kommende, wie auch immer sie aussehen wird, ist gefordert, da weiterzumachen, wo die bisherige steckengeblieben ist. Sie muss viele der angekündigten Maßnahmen rasch umsetzen, um Österreichs Logistik und damit dem Wirtschaftsstandort zukunftsfähige Rahmenbedingungen zu sichern."

Als wesentliche Projekte werden die bundesweite Regelung für die Widmung von Logistikflächen, der für alle Branchen und Sektoren zukunftsentscheidende 5G-Ausbau und die Verbesserung des Zollstandortes genannt. Auch die mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gestartete Marke "Austrian Logistics" dürfe nicht am Abstellgleis landen. Ebenfalls sollen der Arbeitsausschuss Logistik und der Logistikbeauftragte im Ministerium in Zukunft weiter ihre Funktionen ausüben.

Der Zentralverband Spedition & Logistik vertritt 11.000 Unternehmen mit insgesamt 160.000 Angestellten, die zusammen 33,6 Milliarden Euro pro Jahr an Umsatz erwirtschaften.

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