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EHI Retail Institute

Mehr Frische für den Online-LEH


Kategorie: Studien, ecommerce
18.06.2018 von Manuel Stenger

Grafik: EHI Retail Institute
Grafik: EHI Retail Institute

In Ländern wie Österreich und Deutschland fristet der Onlinehandel mit Lebensmitteln noch ein Nischendasein. Das mag auch daran liegen, dass in vielen Onlineshops noch das Angebot an haltbaren Lebensmitteln überwiegt. Aus diesem Grund hat das EHI Retail Institute mit Sitz in Köln in zehn Ländern die 15 umsatzstärksten Onlineshops mit Lebensmitteln untersucht, darunter auch Österreich.

Hierzulande bieten drei der untersuchten 15 Onlineshops auch frische Lebensmittel an. Damit bildet man mit den Ländern Kanada und Italien gleichauf das Schlusslicht, die Schweiz liegt mit vier von 15 Webshops mit Lebensmitteln nur knapp vor Österreich. Deutschland liegt im guten Mittelfeld. An der Spitze liegt Großbritannien mit zehn der 15 umsatzstärksten Onlineshops mit Lebensmitteln, die auch Frischeware anbieten. In Großbritannien rangieren gleich drei Shops mit asda.com, sainsburys.co.uk und tesco.com in der größten Umsatzklasse von 500 bis 1.000 Millionen Euro per anno. Zwei weitere befinden sich in der Umsatzklasse zwischen 200 bis 500 Millionen Euro. Großbritannien ist auch Vorreiter, wenn es um Click & Collect geht: 66,7 Prozent der E-Food-Unternehmen bieten dort diese Möglichkeit an, auch in der Schweiz können die Kunden bei 60 Prozent der untersuchten Unternehmen ihre Ware im Netz bestellen und anschließend in der Filiale abholen. In Frankreich und den Niederlanden sind es 40, in Deutschland 20 Prozent.

In den zehn untersuchten Ländern sind durchschnittlich knapp 60 Prozent der umsatzstärksten Onlineshops für Lebensmittel auch stationär aktiv. Großbritannien, die USA und Kanada erreichen jeweils 80 Prozent, die Niederlande kommt dahinter auf 60 Prozent.

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