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Mit dem Siegel für kostbare Lebensmittel


Kategorie: Handel, LH, Eigenmarken, Food
13.09.2019 von Martin Ross

Billa, Merkur und Penny kennzeichnen jetzt Produkte ihrer Eigenmarken mit dem Siegel „Lebensmittel sind kostbar“ des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus.

Ausgewählte Produkte der Eigenmarken von Billa, Merkur und Penny tragen das Siegel „Lebensmittel sind kostbar“ © Rewe Group / Robert Harson
Ausgewählte Produkte der Eigenmarken von Billa, Merkur und Penny tragen das Siegel „Lebensmittel sind kostbar“ © Rewe Group / Robert Harson
Die junge Kundin zeigt auf das Siegel © Rewe Group / Robert Harson
Die junge Kundin zeigt auf das Siegel © Rewe Group / Robert Harson

Das Siegel des Ministeriums wird ab sofort auf den Verpackungen der Milch- und Molkereiprodukte der Eigenmarken der drei Unternehmen angebracht sein. Billa und Merkur versehen nun die Heumilch ihrer Eigenmarken mit dem Siegel, Penny hat damit bereits im Juli begonnen. Es geht unter anderem darum, ein Bewusstsein für die Bedeutung des Mindesthaltbarkeitsdatums zu schaffen – und natürlich auch ums Nichtwegwerfen: „Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist nicht mit einem ‚Wegwerf-Datum‘ gleichzusetzen. Es besagt nur, dass die Qualität des Produktes bis zu diesem Datum zu 100 Prozent garantiert werden kann. Produkte sind auch nach Ablauf in vielen Fällen noch genießbar“, erklärt Tanja Dietrich-Hübner, Leiterin der Stabstelle Nachhaltigkeit der Rewe Group. Man macht am besten die drei Test-Schritte „ansehen – riechen – probieren“, vertraut also der eigenen sinnlichen Wahrnehmung.

Nachhaltigkeitsministerin Maria Patek nennt zwei prekäre Zahlen: In Österreich werden pro Haushalt und Jahr Nahrungsmittel im Wert von durchschnittlich 300 Euro weggeworfen, und es fallen auch pro Haushalt durchschnittlich 19 kg Lebensmittelabfälle an. „Das sind 19 Kilogramm zu viel. Wir alle haben es in der Hand, diese Zahl zu senken“, sagt Maria Patek. „Darum haben wir eine neue Plattform ins Leben gerufen, die Interessierten Infos für eine nachhaltige Lebensweise bietet. Unter www.nachhaltigkeit.at gibt es auch Tipps für die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung.“

Das Sensoriklabor

Die österreichische Rewe Group führt gemeinsam mit der Wiener Tafel ein Projekt durch, dass zur Sensibilisierung beitragen soll: das Pilotprojekt „Sensoriklabor“ in Wiener Berufsschulen. Bei diesem Projekt stehen die menschlichen Sinne im Mittelpunkt: Schauen, Riechen, Tasten und Schmecken – so prüfen die Lehrlinge, ob das Joghurt oder das Obst bereits in den Mistkübel gehören oder noch verwendet werden können. Nach dem diesjährigen Start in Wien ist eine österreichweite Ausweitung des Projekts geplant.

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