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Mobile Payment nimmt zu


Kategorie: Handel, ecommerce
21.06.2019 von Karl Stiefel

Online-Banking, Handy- und Kartenzahlung legen landesweit zu. Von den Anbietern werden einfache Abläufe und sichere Infrastruktur verlangt.

© pixabay.com - jarmoluk
© pixabay.com - jarmoluk

Mastercard hat zusammen mit Ipsos eine Studie zum mobilen Zahlen erstellt. Darin zeigt sich: 62 % der Österreicher können sich das Smartphone zusätzlich für die Kartenzahlung neben der klassischen Karte vorstellen. Wearables wie Smartwatches oder Fitness-Armbänder liegen mit 17 % und 10 % weit dahinter. Meistgenannter Grund für die Verwendung von mobilen Zahlungsmethoden ist mit 71 % die leichte Bedienung, mit 69 % knapp dahinter die Bequemlichkeit und mit 67 % auch relevant die Schnelligkeit der Zahlungsabwicklung.

Bei Bankprodukten liegt die Debitkarte/Bankomatkarte weit vorne: 93 % Anwendung findet sie die meisten Nutzer. Online-Banking via Smartphone steigt im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozentpunkte auf 58 %. "Die Zahlen belegen eindeutig: Österreich ist am Weg zum mobilen Bezahlen. Wir werden in den nächsten Jahren einen rasanten Anstieg der Nutzung sehen", fasst Christian Rau, Country Manager Mastercard Austria, zusammen.

Im September 2019 wird sich für Zahlungsdienstleister viel tun: die EU-weite Richtlinie PSD2 schreibt ab dann verpflichtend starke Kundenauthentifizierung vor. Kartenzahlungen im eCommerce müssen dann mindestens zwei von drei Authentifikationen (durch etwas im Besitz vom Kunden, durch individuelle Merkmale oder durch persönliches Wissen) vorweisen können, um Käufe abzuschließen. 57 % der Österreicher verwenden aktuell eine PIN. Biometrische Identifikation wäre wesentlich sicherer, würde jedoch nur von 43 % verwendet werden. Bislang haben 23 % der Kunden diese Art der Identifikation genutzt. 65 % der Befragten gaben an, dass sie jene Authentifizierungsmethode wählen würden, die die höchste Sicherheit für ihre Zahlungen und ihr Bankkonto bietet. Fingerabdruck und das Einmalpasswort liegen hier laut Konsumenten an der Spitze. Für Rau ein klarer Fall: "Mobile Payment benötigt gewohnt hohe Sicherheitsstandards, zeitgleich soll es für den Verbraucher einfach sein."

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