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Interspar Hollabrunn

Nachgefragt bei Mag. Markus Kaser, Interspar-Geschäftsführer


Kategorie: Handel
29.09.2009 von Michaela Schellner

Interspar-GF Markus Kaser im Gespräch mit CASH.<br>® Interspar
Interspar-GF Markus Kaser im Gespräch mit CASH.
® Interspar

CASH: Herr Kaser, der neue Interspar-Hypermarkt in Hollabrunn war früher ein Eurospar-Markt. Wieso hat man sich zum Umbau entschlossen?

Markus Kaser: Man kann aus einem Sportflugzeug keinen Jumbo machen. Wir haben gemerkt, dass eine Bezirkshauptstadt wie Hollabrunn das Potenzial für einen Interspar-Hypermarkt – der ja immerhin das Flaggschiff innerhalb des Sparkonzerns ist – hat und wir dadurch auch die Kaufkraft im Bezirk halten können. Vor allem in ländlichen Bezirken bietet sich diese Vertriebsform an, weil Sie hier alles bekommen, was Sie brauchen, um sich zu Hause zu versorgen. Der Interspar-Markt ist die ideale Lösung, um die Stadt der kurzen Wege zu realisieren und Verkehr zu vermeiden.

Ist es zukünftig geplant, dass mehr Eurospar-Märkte in Interspar-Märkte umgewandelt werden?

Das ist bei uns ein evolutionärer Prozess. Aus einem Eurospar kann ein Interspar werden und aus einem Interspar wird manchmal ein Shoppingcenter. Da gibt es unzählige Beispiele wie etwa den Europark in Salzburg, der früher ein Interspar war. Beim Murpark in Graz war das ebenso. Wir haben also jetzt Entwicklungen von einem Eurospar hin zu einem Interspar und das ist eigentlich das, was wir künftig – dort wo es Sinn macht – forcieren werden und wollen.

Bei Interspar gibt es ein großes Sortiment an Food- und Non-Food-Artikeln. Ist es schwerer, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten so ein großes Sortiment zu bewirtschaften?

Mit unserem Konzept haben wir eine gute Balance gefunden und behaupten für uns, eine einzigartige und optimale Mischung aus Food- und Non-Food-Artikeln anbieten zu können. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist alles schwieriger. Aber ehrlich gesagt: So richtig schadet uns die Krise nicht. Was die Leute vielleicht früher im teuren Fachgeschäft gekauft haben, kaufen sie jetzt eher bei uns, weil wir doch den Anspruch haben, preislich attraktiv und auch aggressiv zu sein. Im Non-Food-Bereich ist die Entwicklung sehr gut. Das Spielwarensortiment ist beliebt, genauso wie die Bereiche Schule und Küchenhelfer, wo wir eines der besten Sortimente Österreichs haben. Ein gutes Viertel des Umsatzes wird mit den Non-Food Produkten erzielt.

Wird es künftig einen Ausbau der Serviceleistungen geben?

Wir haben ganz konkret drei Serviceleistungen, die wir regelmäßig anbieten. Das ist zunächst einmal eine Ernährungsberatung, die wir mehrmals pro Jahr in allen Interspar-Märkten gemeinsam mit dem Verband der österreichischen Diätologen anbieten. Weiters gibt es in Wien und Niederösterreich in Zusammenarbeit mit der Caritas eine Seniorenberatung, die vor allem deshalb Sinn macht, weil die Bevölkerung immer älter wird. Und ganz aktuell gab es gerade eine Schultaschenberatung, die wir mit dem Verband der Physiotherapeuten zusammen ins Leben gerufen haben. Fallweise bieten wir zu Eröffnungen auch Einparkhilfen an, die aber nur zu Stoßzeiten und an Standorten Sinn machen, wo dies von den Kunden auch dementsprechend honoriert wird.

Vielen Dank für das Gespräch.


Mehr zum neu eröffneten Interspar-Hypermarkt in Hollabrunn lesen Sie hier.

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