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Vöslauer

Neue Anlage für kleine Mehrweg-Gebinde


Kategorie: Industrie
12.06.2019 von Karl Stiefel

Mit der neuen Produktionsanlage startet Vöslauer die Glasflaschen-Range im 0,5-Liter-Format. Den Anfang machen prickelnde Variante und eine mit Zitrone.

Bei der Eröffnung mit dabei: Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Martin Hallbauer, Vöslauer Geschäftsführer Herbert Schlossnikl und Birgit Aichinger, Landesrätin Petra Bohuslav, Bürgermeister Christoph Prinz, Alfred Hudler, Vorstand der Ottakringer Getränke AG.<br>© Vöslauer Mineralwasser GmbH
Bei der Eröffnung mit dabei: Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Martin Hallbauer, Vöslauer Geschäftsführer Herbert Schlossnikl und Birgit Aichinger, Landesrätin Petra Bohuslav, Bürgermeister Christoph Prinz, Alfred Hudler, Vorstand der Ottakringer Getränke AG.
© Vöslauer Mineralwasser GmbH

Im Vöslauer-Werk in Bad Vöslau wurde die neue Produktionsanlage feierlich eröffnet. Neben den Vöslauer-Geschäftsführern Birgit Aichinger und Herbert Schlossnikl waren auch Bad Vöslaus Bürgermeister (und ehemaliger Vöslauer-Mitarbeiter) Christoph Prinz und Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav bei der feierlichen Einweihung vor Ort. In Betrieb ist die Anlage jedoch bereits seit Mitte Mai - seither wird das neue Vöslauer Mehrweg-Glasgebinde in der neuen 0,5-Liter-Größe produziert.

"Es ist ein Experiment. Wir haben uns gedacht, wir versuchen etwas Neues", fasst Aichinger kurz und knapp zusammen. Mit dem neuen Glasflaschen-Format "wollen wir mit der Idee brechen, dass Glas-Mehrweg in dieser Größe nur etwas für die Gastronomie ist. Starten werden wir mit den Sorten prickelnd und Zitrone", so die Vöslauer-Chefin weiter. Die kleinen Flaschen sollen laut ihr ebenso wie das PET-Gegenstück ein Impulsgebinde sein und sie würde die Produktneuheit am liebsten in der Kühlung sehen.

Die neue Anlage prüft, sortiert, wäscht, verschließt und ettikettiert die Flaschen. Besonders bei letzterem Arbeitsschritt ist, dass neben dem Label auch ein Stöhrer auf den Verschluss sowie ein Aufkleber auf das Gebinde geklebt werden können. Die Abfüllkapazität erhäht sich in der neuen Produktion um 35 bis 40 %, dadurch können 30.000 Flaschen pro Stunde das Fließband verlassen. In die Anlage und die Gebinde wurden 9 Millionen Euro investiert. Außerdem wurden neue Kisten entwickelt, in denen sich acht Stück der neuen Flaschen mittels Henkel in der Kistenmitte tragen lassen.

Erhältlich im Handel und der Gastronomie werden die beiden Vöslauer-Sorten im 0,5-Liter-Mehrweggebinde aus Glas ab Juli 2019 sein. Bei entsprechender Kundenakzeptanz sollen weitere Sorten folgen.

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