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Österreich: 147 von 372 Euro werden bei Weihnachtseinkäufen online ausgegeben


Kategorie: Studien
05.12.2016 von Eva Wenzelhuemer

Wie sich die Auswahl der Geschenke und deren Ausgaben in einzelnen Ländern unterscheiden, hat eine von paysafecard in Auftrag gegebene Studie untersucht. Vor allem junge Zielgruppen schenken im Internet erworbene Präsente.

Die Weihnachtsausgaben online nehmen bereits einen großen Teil der Gesamtausgaben ein. (Foto: paysafecard)
Die Weihnachtsausgaben online nehmen bereits einen großen Teil der Gesamtausgaben ein. (Foto: paysafecard)

Bei den Weihnachtseinkäufen sind die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern immer noch ersichtlich. Online werden Weihnachtsgeschenke von 86 Prozent gekauft, vor allem Junge schenken digital gekaufte Geschenke. Das zeigen die Ergebnisse der Studie über mehrere europäische Märkte von marketagent.com im Auftag des Wiener Online-Zahlungsspezialisten paysafecard.

Online Geschenke shoppen

Immer mehr Weihnachtsbudget wird online ausgegeben. Nur mehr 14 Prozent kaufen gar keine Präsente im Internet. 26,7 Prozent wollen bis zu ein Viertel der Ausgaben digital tätigen, weitere 31 Prozent bis zur Hälfte der Ausgaben. Ein Viertel der Befragten kauft schon mehr als die Hälfte der Weihnachtsgeschenke online, fünf Prozent kaufen überhaupt nur mehr online. Auch hier hat das Alter einen Einfluss: Der Anteil der Online-Ausgaben ist bei 20 bis 29-Jährigen am höchsten (50 Prozent der Weihnachtsausgaben), bei der Gruppe 60 Plus werden nur mehr 22 Prozent online erreicht.

Gern online gekaufte Geschenke sind quer durch die Altersgruppen Bücher (für 47 Prozent), Spielzeug und Spiele (37 Prozent), Events beziehungsweise Tickets für Events (35 Prozent). Je nach Altersgruppen zeigen sich wieder Unterschiede: 14- bis 19-Jährige kaufen online vor allem Spiele (46 Prozent) und digitale Güter (43 Prozent), Bücher spielen dabei mit 30 Prozent eine kleinere Rolle als bei Älteren. Auch der internationale Vergleich zeigt Differenzen: 18 Prozent der Briten kaufen Lebensmittel und Süßigkeiten für Weihnachten online, hingegen nur fünf Prozent der Österreicher, auch Kosmetika sind bei den Briten beliebter (25 Prozent) als in Österreich (zwölf Prozent). Auch Gutscheine werden immer beliebter als Weihnachtsgeschenke aus dem Internet. In Österreich werden diese von 30 Prozent eingeplant, in Deutschland sogar von 40 Prozent.

Udo Müller, CEO von paysafecard, zu den Ergebnissen der Studie: „paysafecard versteht sehr genau die Bedeutung von bequemen, raschen und sicheren Zahlungslösungen im Internet. Wir bieten diese Payment Experience rund um die Welt und rund um die Uhr. Basis dafür ist unser tief gehendes Wissen um die Erwartungen und Bedürfnisse der Kunden – Erhebungen wie die aktuelle Studie bilden dafür eine wesentliche Grundlage.“

Weihnachtsausgaben variieren je Land und Alter

Männer geben also laut der Studie von paysafecard zu Weihnachten immer noch mehr aus als Frauen, in Österreich sind es 2016 mit 405 Euro um rund zwanzig Prozent mehr als Frauen mit durchschnittlich 338 Euro. Auch in anderen Ländern sind die Weihnachtsausgaben der Männer höher als die der Frauen, in Deutschland beträgt der Unterschied 29 Prozent, in der Schweiz 27 und in Großbritannien etwas mehr als fünf Prozent. Generell steigen die Weihnachtsausgaben mit dem Alter. Die Briten sind von den untersuchten Ländern am spendabelsten mit 484 Euro, gefolgt von Schweizern (380 Euro) und Österreichern mit (372 Euro). Deutschland liegt mit 291 Euro weiter hinten.

Auch die Altersgruppe hat einen Einfluss auf die Ausgaben. In Österreich steigen die Weihnachtsausgaben von 172 Euro bei 16- bis 19-Jährigen auf 472 Euro bei den über 60-Jährigen. In Großbritannien hingegen sinken die Ausgaben, abgesehen von den Jüngsten, die Ausgaben mit zunehmendem Alter, was laut der Studie auf eine stark nachlassende Kaufkraft wegen einer schwächeren sozialen Absicherung hindeuten kann. Rund 60 Prozent der befragten Österreicher geben bis zu 300 Euro für Weihnachtsgeschenke aus, nur knapp 20 Prozent bleiben unter 100 Euro. Andererseits gibt ein gutes Viertel zwischen 300 und 500 Euro aus, 15 Prozent sogar noch mehr.

 

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