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Pfanners erfolgreichstes Jahr


Kategorie: Industrie
15.03.2019 von Martin Ross

Der Jahrhundertsommer 2018 hat dem Vorarlberger Getränkehersteller das erfolgreichste Jahr der Firmengeschichte beschert – zehn Prozent mehr Umsatz.

Der Fruchtsafthersteller Pfanner blickt auf das erfolgreichste Jahr seiner Firmengeschichte zurück © Pfanner
Der Fruchtsafthersteller Pfanner blickt auf das erfolgreichste Jahr seiner Firmengeschichte zurück © Pfanner

Pfanner präsentiert seinen Geschäftsbericht 2018 und Ausblick 2019, der die genannten zehn Prozent Umsatzwachstum ausweist. Man führt das auf den heißen Sommer und den dementsprechenden Durst der Menschen zurück und konnte insbesondere in Deutschland und in Skandinavien eine starke Entwicklung verzeichnen. Mit einem erwirtschafteten Umsatz von 289 Millionen Euro erzielt Pfanner ein Plus von 10,3 % gegenüber dem Vorjahr (2017: 262 Millionen Euro). Das über dem Marktdurchschnitt liegende Wachstum soll mit Investitionen an den Unternehmensstandorten nachhaltig abgesichert werden. Pfanner ist hinsichtlich seiner Kapazitäten zweistellig gewachsen, was den Investitionen aus dem abgeschlossenen Investitionsplan zu verdanken ist. Man hat ein 50 Millionen schweres Investitionsprogramm abgeschlossen und legte dadurch die Basis für das erfolgreiche Geschäftsjahr 2018.

Rund zwei Drittel des zehnprozentigen Umsatzwachstums stammen aus organischer Geschäftsentwicklung und sind zum Großteil einer erhöhten wetterbedingten Nachfrage geschuldet. „Besonders unsere Eistees wie auch die gänzlich ungesüßten ‚Pure Teas‘ galten in diesem rekordverdächtigen Sommer als sehr beliebte Durstlöscher“, blickt Geschäftsführer Mag. Peter Pfanner auf überproportionale Absätze und „ein sensationelles Eistee-Jahr“ zurück. Die auffallend positive Resonanz gegenüber der 2015 gelaunchten zuckerfreien Pure-Tea-Linie nimmt Pfanner als Anlass für die Einführung der neuen Sorte „Ingwer Tee“ im Frühjahr 2019.

Pfanner plant, dieses Umsatzwachstum mit erneuten Investitionen abzusichern und hat vor diesem Hintergrund die Produktionsstandorte einer Investitions-Evaluierung unterzogen. Das Vorhaben soll sukzessive umgesetzt werden und inkludiert Kapazitätserweiterungen, die Modernisierung der Infrastruktur sowie den Ausbau von Sozialräumen. Man ist gut ins Jahr 2019 gestartet, dennoch bleibt man beim Ziel für dieses Jahr vorsichtig und wäre mit einem Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres zufrieden.

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