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Pole Position im Rennen um Kunden


Kategorie: Handel, Sonstiger Handel
14.02.2019 von Max Pohl

Mit einem Umsatz von 580 Millionen Euro ist Intersport Austria die Nummer 1 im heiß umkämpften heimischen Sportfachhandel.

"Bald wird die Mehrheit der Intersport-Händler am Online-Shop angeschlossen sein", kündigt Geschäftsführer Thorsten Schmitz an. © Intersport
"Bald wird die Mehrheit der Intersport-Händler am Online-Shop angeschlossen sein", kündigt Geschäftsführer Thorsten Schmitz an. © Intersport

Die Rochaden  im heimischen Sportfachhandel führen mitunter zu signifikanten Marktanteilsveränderungen. Davor ist auch der Marktführer nicht gefeit. Intersport Austria, mit 107 Händlern an 280 Standorten und einem Umsatz von 580 Millionen Euro (+8% vs. 2017), die Nummer 1 am Markt, verliert mit 1. September 2019 einen Partner, mit dem man fast 50 Jahre gemeinsame Wege beschritten hatte: die Bründl-Gruppe mit Sitz in Kaprun betreibt aktuell 26 Shops mit 550 Mitarbeitern an neun Standorten in Österreich.

Thorsten Schmitz, Geschäftsführer von Intersport Austria, will den Verlust bis 2020 durch neue Partner kompensieren. "Zwei neue Filialen werden im Frühjahr 2019 in Krems und Feldkirch eröffnet. Auch in zwei Landeshauptstädten sind wir aktuell in den Schlussverhandlungen für neue Intersport Hotspots in Premiumlage", verrät Schmitz. Ob die Marktführung verteidigt werden kann, wird auch davon abhängen, ob Intersport den Zuschlag für Standorte der auf dem Rückzug befindlichen Sports Direct-Kette erhält.

Zusätzliche Umsätze will Schmitz im E-Commerce-Bereich lukrieren. Der aktuelle Anteil liege im niedrigen einstelligen Bereich, mit einer komplett neu aufgestellten Plattform, die im zweiten Quartal des laufenden Jahres online gehen soll, werden mittelfristig 15 bis 20 Prozent Umsatzanteil angestrebt - der sich natürlich auf den bestehenden Umsatz draufsetzen soll.

Überhaupt sei der Sportfachhandel mit entsprechenden digitalen Netzwerken noch in verschiedenste Richtungen ausbaufähig. So wie der per e-mail buchbare Skiverleih heute eine Selbstverständlich ist, werde man in Zukunft komplette Packages vom Skiticket, über Tourguides bis hin zu Aprèsski-Events anbieten. Änliches sei im Outdoor- und Erlebnisbereich angedacht.

 

 

 

 

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