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CASH ECOMMERCE CONFERENCE

Q&A mit Bernadette Kamleitner von der WU Wien


Kategorie: ecommerce
11.09.2018 von Manuel Stenger

Die Leiterin des Institut Marketing & Consumer Research an der WU Wien wird den Conference Day mit ihrer Keynote eröffnen. Worum es in ihrem Vortrag gehen wird und was sie sich von der Zukunft im E-Commerce erwartet, erzählt sie CASH.

Bernadette Kamleitner, Leitung Institut Marketing & Consumer Research, WU Wien © WU Wien
Bernadette Kamleitner, Leitung Institut Marketing & Consumer Research, WU Wien © WU Wien

CASH: Sie werden am Conference Day einen Vortrag zum Thema „Was die Digitalisierung mit uns und aus uns macht“ halten. Auf welche Inhalte werden Sie in Ihrem Panel besonders eingehen?

Bernadette Kamleitner: Auf die Tatsache, dass die Digitalisierung eine unsichtbare Macht ist, die viele Grenzen schleichend aufbricht und an der Quintessenz dessen, was es heißt Mensch zu sein, kratzt.

Sie forschen auf der WU zu den Themen Digitalisierung und E-Commerce. Auf welche Projekte, die Sie bzw. Ihre Institution in den vergangenen Jahren umgesetzt haben, sind Sie besonders stolz?

Was uns auszeichnet, ist, dass wir die Konsumtrends der Zeit - und dazu gehört auch die Digitalisierung - aus vielen verschiedenen Perspektiven kritisch beleuchten. Besonders spannende Themen inkludieren Projekte zur Frage des psychologischen Besitzes (inklusive Daten als Besitztum), zum Umgang mit neuen digitalen Zahlungsformen, und zur anhaltenden Wichtigkeit sensorischer Marktstimulierung (Stichworte: Verpackung und Duft trotz Digitalisierung).

Das E-Commerce-Geschäft ist schnelllebig: Welche Trends sehen Sie am heimischen Markt für 2019?

Prognosen für konkrete Zeitpunkte sind immer schwierig. Für die nächsten fünf bis maximal zehn Jahre erwarte ich allerdings eine weitere Zunahme von Zugangs- anstatt Besitzmodellen, einen zumindest vorläufig weiteren Ausbau der Marktmacht der bestehenden Platzhirsche im Onlinehandel, einen von den Konsumenten selbst noch nicht antizipierten Anstieg von Online-Lebensmittelkäufen, Algorithmen als private Nachfrager und vermutlich auch eine Gegenbewegung in Richtung „slow commerce“.

Und welche internationalen Entwicklungen zeichnen sich in diesem Bereich für das nächste Jahr ab?

Märkte verschmelzen zunehmend und die Unterschiede liegen oft primär in der Geschwindigkeit, mit der sich Dinge entwickeln und dem Ausmaß, das diese annehmen.

 

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