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Sport 2000

Schnee von gestern Chance für morgen


Kategorie: Handel, Sonstiger Handel
25.01.2019 von Max Pohl

Die ergiebigen Schneefälle zu Jahresbeginn lassen die Kassen des Sportartikelhandels bis Wintersaisonende klingeln.

Andreas Viehböck, Extremsportler und Sport-2000-Testimonial, Holger Schwarting, Vorstand Sport 2000, Natascha Krawinkler, Marketingleiterin Sport 2000, und Hans Knauß, Sport-2000-Testimonial (v.l.). © Sport 2000
Andreas Viehböck, Extremsportler und Sport-2000-Testimonial, Holger Schwarting, Vorstand Sport 2000, Natascha Krawinkler, Marketingleiterin Sport 2000, und Hans Knauß, Sport-2000-Testimonial (v.l.). © Sport 2000

Die Schneemassen, die in den ersten beiden Jänner-Wochen mancherorts sogar Katastrophenalarm ausgelöst haben, waren zunächst auch für den Sportartikelhandel hinderlich. So kam es etwa beim Skiverleih kurzfristig zu einem Minus von zehn Prozent. Doch mittel- und langfristig ist die weiße Pracht ein Segen für die Branche, wie Dr. Holger Schwarting, Vorstand Sport 2000 Österreich, betont. Vor allem für Händler, die sich als Spezialisten etablieren können. Und das tun auch immer mehr der österreichweit 235 Sport-2000-Händler mit insgesamt 370 Geschäften (Stand Ende 2018). Lohn dafür ist ein Plus von sieben Prozent auf 521 Millionen Euro Umsatz und eine Spanne von 30 bis 40 Prozent. Geschäftsflächen von 300 bis 700 Quadratmeter ließen auch gar keine andere Strategie zu, so Schwarting, der Fokus liege etwa auf den Segmenten Winter, Fahrrad und Laufen. In diesen Bereichen gibt es auch schon mehr als 50 Sport 2000 Profihändler und die Anzahl jener Händler, die sich in speziellen Segmenten zu Experten entwickeln, soll in nächster Zeit stark wachsen. Was aber nicht heißt, dass andere Sportartikelbereiche ausgeblendet werden. Denn der sogenannte digitale Ladentisch von Sport 2000 bietet die kompletten Sortimente von rund 20 namhaften Sportartikelherstellern im Click-and-Collect-System. „Innerhalb von 24 bis maximal 48 Stunden haben wir jedes gewünschte Produkt im Laden“, so Schwarting.

Das Umsatzvolumen des gesamten heimischen Sportfachhandels beziffert der Vorstand Sport 2000 Österreich mit 1,7 Milliarden Euro, wovon der stationäre Handel rund zehn Prozent online lukriert. Dazu kommen rund 400 Millionen Euro, die von anderen Handelsbereichen (etwa auch von Verbrauchermärkten im Lebensmittelhandel) mit Sportartikeln umgesetzt werden. Und weitere 300 Millionen Euro gehen via Online-Bestellungen ins Ausland.

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