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Studie Statista/EHI: So wächst der E-Commerce-Markt in Österreich und der Schweiz


Kategorie: Studien
25.11.2016 von Manuel Stenger

Während in der Schweiz eine besondere Konzentration auf den vordersten Plätzen vorherrscht, gibt es in Österreich auch im Top-Bereich der Liste eine gewisse Dynamik unter den Onlinehändlern.

Grafik: EHI/Statista
Grafik: EHI/Statista
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Bereits zum sechsten Mal haben Statista und EHI die E-Commerce-Märkte in Österreich und der Schweiz anhand der jeweils 250 umsatzstärksten B2C-Onlineshops für physische Güter untersucht. Zusammengefasst kann man sagen, das Wachstum in beiden Märkten vorherrscht. Unterschiede gibt es dennoch: In Österreich wächst der Markt hinter den Top-10 gleichmäßig, in der Schweiz jedoch vornehmlich bei den großen Händlern.

„Während in Österreich die Spitze des Rankings eindeutig besetzt ist, dahinter aber gleichermaßen Wachstum vorherrscht, rangeln in der Schweiz mehr Shops um die Krone, lassen damit aber den restlichen Markt noch stärker hinter sich“, so Christoph Langenberg, Autor der Studie.

Dynamik unter den Top-250 in Österreich

In Österreich erwirtschaften die Top-250-Onlineshops 2,3 Milliarden Euro, das ergibt ein Plus von rund neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In der Schweiz konnte der Umsatz sogar von 4,9 auf 5,6 Milliarden Euro ansteigen. Die zehn umsatzstärksten Händler in Österreich kommen auf 1,1 Milliarden Euro Umsatz, was 49,1 Prozent des Gesamtumsatzes entspricht. In der Schweiz generieren die Top-10-Shops 2,4 Milliarden Euro, das sind rund 44 Prozent vom Gesamtumsatz.

Jedoch lässt sich auch eine gewisse Dynamik erkennen: In Österreich wachsen die Shops bis Platz 200 ähnlich schnell wie auf den vordersten Plätzen. Außerdem konnten sich 44 neue Onlineshops in die Top-100 schieben. In der Schweiz ist der Aufstieg schwieriger. Die 31 Newcomer sind vor allem auf den hinteren Plätzen der Liste zu finden.

Die Studie zeigt ebenfalls eine Dominanz der Multichannel-Händler. In Österreich setzen 109 der 250 untersuchten Onlineshops auf Multichannel, in der Schweiz sind es 98 Anbieter. Eine Verknüpfung der Kanäle im Sinne des Cross- oder Omnichannel bieten im österreichischen Ranking 65 Shops an, in der Schweiz findet man dies bei 60 Händlern. Wenn es um mobile Webseiten oder Apps geht, liegen die Top-250 in Österreich (82,8 Prozent) vor jenen der Schweiz (78,8 Prozent). Damit ist Mobile noch vor stationären Ladengeschäften im Inland in beiden Ländern der am stärksten angebotene zusätzliche Vertriebskanal.

 

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