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Vom Kornspitz zum Damenspitz


Kategorie: Handel, Industrie
05.09.2019 von Karl Stiefel

Die Bäckerei Therese Mölk, Tochterunternehmen von MPreis, eröffnet eine Brennerei in der altes Brot zu Hochprozentigem verarbeitet wird.

Landeshauptmann-Stv. Mag. Ingrid Felipe, Gudrun Pechtl (Leitung Abteilung Energie und Umwelt – MPreis), Stefanie Graber (Leitung Marketing & Kommunikation – Bäckerei Therese Mölk/MPreis), Mathias Mölk (Leiter Bäckerei Therese Mölk/MPreis), Erich Ruetz (BM Gemeinde Völs), Friedrich Mölk (ehem. Leiter Bäckerei Therese Mölk i.R./MPreis), Toni Rossetti (Schnapsbrennerei Rossetti)<br>© Bäckerei Therese Mölk
Landeshauptmann-Stv. Mag. Ingrid Felipe, Gudrun Pechtl (Leitung Abteilung Energie und Umwelt – MPreis), Stefanie Graber (Leitung Marketing & Kommunikation – Bäckerei Therese Mölk/MPreis), Mathias Mölk (Leiter Bäckerei Therese Mölk/MPreis), Erich Ruetz (BM Gemeinde Völs), Friedrich Mölk (ehem. Leiter Bäckerei Therese Mölk i.R./MPreis), Toni Rossetti (Schnapsbrennerei Rossetti)
© Bäckerei Therese Mölk

MPreis ist mit der hauseigenen Bäckerei Therese Mölk unter die Schnapsbrenner gegangen. Um Ausschussware zu vermeiden, wird altes Brot von MPreis- und Baguette-Filialen sowie Backware aus der Fehlproduktion zur neuen Anlage in Völs gebracht und dort zu Gin "Herr Friedrich" und Ansatzschnaps "Frau Rosis" verarbeitet. Beide Marken sind wiederum bei MPreis und T&G erhältlich. Der Gin wurde von Falstaff bereits mit 92 Punkten bewertet.

"Wir versuchen bereits in der Bäckerei, durch genaue Planung und modernste Anlagen, Ausschussware zu vermeiden - aber ganz gelingt uns das nicht. Altes Brot oder Ausschussware in die Tonne zu schmeißen oder zu Tierfutter zu verarbeiten, passt nicht zu unserer Firmenphilosophie", erklärt Mathias Mölk, Leiter der Bäckerei Therese Mölk, die Motivation für die Investition in die eigene 600 Liter Destillationsanlage.

Seit 2015 betreibt MPreis verschiedene Abfall-Vermeidungs-Programme rund um Brot und Gebäck, wodurch bisher 64 Tonnen vor der Mülltonne gerettet werden konnten. Umweltschonend sind auch die Transportwege für das Altbrot, da die Anlage in der Bäckerei in Völs verbaut ist. Bei der Eröffnung der Anlage waren Vertreter der Handelskette, aus der Politik und der Wirtschaft mit dabei.

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