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Handelsverband/WKO

Was der Muttertag für den Handel bedeutet


Kategorie: Handel
06.05.2019 von Karl Stiefel

Drittstärkstes Fest des Jahres hadert mit sinkenden Pro-Kopf-Ausgaben. Für Floristen ist es einer der stärksten Tage des Jahres.

© pixabay.com - Mareefe
© pixabay.com - Mareefe

Nach Weihnachten und Ostern ist der Muttertag der drittstärkste Tag des Jahres, was den Handelsumsatz angeht. Insgesamt wurden im Vorjahr 186 Millionen Euro für Geschenke ausgegeben. Auch dieses Jahr planen wieder über 60 % der Über-15-Jährigen, ihren Müttern, Großmüttern, Ehefrauen und Lebensgefährtinnen etwas zu schenken. Dafür werden pro Person im Schnitt 45 Euro (laut der WKO) bis 55 Euro (laut Handelsverband) ausgeben - ein starker Rückgang von den 71 Euro im Vorjahr. Hierbei werden laut Handelsverband jedoch starke regionale Unterschiede bei den durchschnittlichen Ausgaben deutlich: am spendabelsten sind die Vorarlberger mit 72 Euro, Schlusslicht sind Burgenländer mit 46 Euro, Wiener geben im Schnitt 63 Euro aus.

Die beliebtesten Geschenke sind in absteigender Reihenfolge Blumen, Süßwaren, Gutscheine, selbst gekochtes Essen, Geschenkkörbe und ex aequo Parfüm, Schmuck und Kosmetik. Besonders für den Blumenfachhandel zählt der Muttertag neben dem Valentinstag zu den zwei stärksten Tagen des Jahres.

Wann der Muttertag ist - am zweiten Sonntag im Mai - wussten übrigens 72 % der Befragten. 17 % waren knapp dran und tippten auf den ersten Sonntag des Monats. Beschenkt werden größtenteils die eigenen Mütter (83 %) und die Partnerin (20 %), aber auch Schwiegermütter (14 %) und Großmütter (7 %) gehen nicht leer aus. Gekauft werden Geschenke zu 23 % in Supermärkten und bei Discountern, zu 23 % in Fachgeschäften, 17 % werden in Einkaufszentren und 13 % in Fachmarkt-Zentren fündig. Im Internet bestellt werden 17 % aller Muttertags-Geschenke.

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