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Weihnachtsmarketing gone wrong: Bei diesen Fehlern bleibt der Umsatz aus


Kategorie: Marketing
02.12.2016 von Redaktion

Foto/Bildquelle: 99designs-holidaybranding/Jesus Luis
Foto/Bildquelle: 99designs-holidaybranding/Jesus Luis

Die Monate zwischen Halloween und dem 1. Jänner sind für Onlineshops entweder das absolute Highlight oder aber der Tiefpunkt des Jahres – je nachdem wie gut es ihnen gelingt, das Shopping-Fieber ihrer (potenziellen) Kunden in tatsächlichen Umsatz umzuwandeln. 99designs unterstützt tausende Unternehmen auf der ganzen Welt mit Marketing- und Design-Projekten und kennt daher die besonderen Herausforderungen zu den Feiertagen. Einige Fehler wiederholen sich dabei bei fast allen Unternehmen. Die Experten des Online-Marktplatzes für Grafikdesign wissen, wie diese sich vermeiden und die gewünschten Umsatzziele sich erreichen lassen.

Fehler 1: Marke und Mission über Bord werfen

Lebt der Social Media Stream normalerweise von seinen bissigen Kommentaren, verwundert es die Nutzer, wenn dieser auf einmal nur so vor kitschigen Feiertagssprüchen strotzt. Das Image der eigenen Marke sollte man nie aus den Augen verlieren und den Kommunikationsstil, den man den Rest des Jahres pflegt, auch an den Feiertagen beibehalten. So gilt es auch bei den Weihnachtswünschen nicht auf den schwarzen Humor zu verzichten oder eben den klassischen Ton zu bewahren, um auch an den Feiertagen ein authentisches Bild zu vermitteln und die Nutzer bei der Stange zu halten.

Fehler 2: Die Feiertage automatisch mit Weihnachten gleichsetzen

Klingt zwar unglaublich, aber: Nicht jeder feiert Weihnachten! Das bedeutet, dass sich auch nicht jeder von der Weihnachtskommunikation angesprochen fühlt. 100 Prozent der Zielgruppe lässt sich also nur erreichen, wenn man beispielsweise vom „Feiertagssale“ statt vom „Weihnachtssale“ spricht. Bei den Wünschen und Grüßen, die man versendet, sollte man dies genauso berücksichtigen wie bei der Bildsprache. Schließlich muss einen nicht von überall der Weihnachtsmann anstarren, sondern man kann auch mit saisonalen Motiven spielen, die eine größere Zielgruppe adressieren und trotzdem den Nerv der Zeit treffen.

Starbucks ist zum Beispiel ein großartiges Beispiel dafür, wie man die Dinge einfach hält und trotzdem den Spirit einer Jahreszeit erzeugt. Der Kaffeeriese ändert jährlich seinen Look, sodass Fans der Marke sich schon im Vorfeld darauf freuen können.

Fehler 3: Die Kunden bombardieren

Viel hilft viel – nach der Maxime scheinen viele Webshops zu handeln, wenn es um E-Mails, Benachrichtigungen und Social-Media-Aktionen geht. Allerdings sollte man es auch zu dieser Zeit nicht übertreiben. Schließlich will doch keiner einen Feiertags-Burnout provozieren. Wer seine Kunden mit Erinnerungen und täglichen Promotions bombardiert, braucht sich nicht zu wundern, wenn sie sich von Newslettern abmelden und ihr Geld letztlich in einem anderen Shop lassen.

Richtig eingesetzt, sind die Social-Media-Kanäle perfekt, um den Kunden über die Feiertage im Gedächtnis zu bleiben, ohne sie zu bombardieren oder mit Verkaufsanreizen zu nerven. Eine Taktik, die so effektiv wie auch kostengünstig ist, ist eine Partnerschaft mit einer oder mehreren ähnlich ausgerichteten Marken einzugehen. Hat man die gleiche Zielgruppe im Visier, kann man auf diese Weise den eigenen E-Mail-Verteiler vergrößern und die Markenbekanntheit steigern. Man beteiligt sich mit einem Werbegeschenk, Wettbewerb oder Rabatt und erhält im Gegenzug einen großen Output für verhältnismäßig wenig Aufwand.

Fehler 4: Mit saisonaler Verpackung ein Verfallsdatum festlegen

Richtet man die Verpackung des Produktes konsequent auf die Feiertage aus, sollte man daran denken, dass die „Haltbarkeit“ auch beim Gewinnen neuer Kunden eine Rolle spielt. Wie viele potenzielle Kunden wird man wohl verprellen, wenn das Produkt nur bis zum Ende des Jahres im Regal bleiben kann? Anstelle der Fokussierung auf den sehr kurzen Feiertagszyklus, sollte man sich besser für eine Verpackung entscheiden, die zur ganzen Jahreszeit passt.

Fehler 5: Sich mit der Planung Zeit lassen

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um mit der Planung zu beginnen? Zwar möchte niemand im Sommer an Weihnachten denken, allerdings ist es nie zu früh, um mit dem Feiertagsmarketing und dem entsprechenden Branding loszulegen. Daher ist es außerdem von großer Bedeutung, frühzeitig zuverlässige Umsatzprognosen zu erstellen, um sicherzugehen, dass man der großen Nachfrage nachkommen kann.

 

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