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Welche Marken wir mögen


Kategorie: Handel, ecommerce, Industrie, Studien
25.09.2017 von Martin Ross

Das digitale Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com begibt sich seit einiger Zeit mit seinem Smartphone-Tool „BRAND.Swipe“ auf die Suche nach den sympathischsten Marken in Österreich.


Mit Hilfe des „BRAND.Swipe“-Tool kann man Trends und Entwicklungen im Zeitverlauf beobachten. Im Fokus standen unter anderem die unterschiedlichen Ansichten von Frauen und Männern. Ergebnis: Die weiblichen Befragten schenken dm und Disney die meiste Sympathie, Männer sehen YouTube und Manner ganz vorne. Unter den Jugendlichen geben klar Social Web und Streamingdienste wie YouTube, Instagram & Co den Ton an. Man hat 1.050 Brands abgefragt, und dabei hat sich im Gesamtergebnis YouTube Platz 1 im Beliebtheitsranking verdient (Index: 83,2), desgleichen Wikipedia (81,8) und Google (81,4); auch Manner (81,1) und Vöslauer (81,0) sind aus den Top 5 nicht wegzudenken.

Marken der Damen

Wenn man geschlechtergetrennt befragt, dann sieht das Ergebnis so aus: Bei den Damen hat punkto Sympathie der Drogeriefachhändler dm die Nase vorne (89,4) und verweist Disney (87,4) und Wiener Zucker (87,0) auf die Ränge zwei und drei. Die weiteren Top-Platzierten sind ein bunter Mix aus Web-Brands wie Google (86,4), YouTube oder Amazon (jeweils 83,5) und traditionelleren Marken, darunter Eskimo (82,3), Happy Day oder Milka (jeweils 81,5).

Marken der Herren

Für die männlichen Befragten ist klar: YouTube soll an der Spitze der beliebtesten Marken stehen (82,9) und gemeinsam mit Manner (82,4) und Wikipedia (82,3) das Ranking anführen. Weitere Top-österreichische Marken sind Rauch (80,6), Almdudler (79,5) oder Hofer (78,1). Aber auch internationalen Klassikern wie Amazon (77,2) oder Google (76,7) wird viel Sympathie entgegengebracht.

Extreme Differenzen

Wo liegen die Markensympathien von Frau und Mann am weitesten auseinander? Hier ist das Ergebnis als fast schon klischeehaft zu bezeichnen: Frauen sympathisieren überwiegend mit weiblich besetzten Marken –  und so landet die Kosmetik-Marke Maybelline auf dem ersten Platz, gefolgt von Barbie und Carefree. Hingegen zeigt sich mit Prefa, Pirelli oder Bridgestone, dass Marken rund um handwerkliche Angelegenheiten oder das Thema Auto Männerdomäne bleiben.

Was die Jugend will

Das Ergebnis unter den heimischen 14 bis 19-Jährigen spricht eine eindeutige Sprache: YouTube liegt mit einem Index von 85,4 vor Amazon (83,4), Google (83,0), Instagram (82,9), Wikipedia (82,7) und WhatsApp (81,9). So lautet das Ranking unter unseren Jugendlichen, wenn es um die sympathischsten Marken geht. Aber auch sie zeigen, dass sie durchaus Wert auf österreichische Brands legen und so landen auch Vöslauer (79,9), Manner (77,6), Römerquelle (77,4) oder Wiener Zucker (77,2) unter den Top 15.

Mehr über Brand.Swipe siehe den untenstehenden Link zu einem cash.at-Bericht vom August.

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