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Kika/Leiner

Wird aus Leiner Lutz?


Kategorie: Handel, Sonstiger Handel
11.06.2018 von Martin Ross

In den vergangenen Tagen gab es mehrere Meldungen über die Zukunft von Kika/Leiner. In einer von ihnen hieß es, der Möbel-Riese XXXLutz hätte Interesse an einer Übernahme.

© Kika/Leiner
© Kika/Leiner

8. 6. 2018: Cash.at berichtete mehrmals über die schwierige Situation bei Kika/Leiner, die mit dem ins Trudeln geratenen Mutter-Konzern Steinhoff zusammenhängt. Sah die Sache im Jänner noch nicht so gravierend aus, musste man im März doch Umstrukturierungen und Schließungen bekannt geben. Seit dieser Woche scheint es so, dass Steinhoff sich nicht erholen konnte: Kreditversicherer haben sich zurückgezogen; und dann doch wieder nicht. Für Kika/Leiner scheinen sich vorerst zwei Optionen abzuzeichnen: die Insolvenz oder eine Übernahme. Für Letztere hat sich bereits XXXLutz angemeldet, was unter dem Vorbehalt der Bundeswettbewerbsbehörde stehen könnte. Dass die Situation für die 5.000  Mitarbeiter unangenehm bis bedrohlich ist, liegt auf der Hand. Wie es mit Kika/Leiner weitergehen wird, sollte ursprünglich am 8. Juni 2018 entschieden werden.

Aktualisierung 11. 6. 2018
Kika/Leiner-Geschäftsführer Dr. Gunnar George hat am vergangenen Freitag Gespräche mit internationalen Versicherungsunternehmen aufgenommen, um eine Lösung für Österreich zu erzielen. Diese Gespräche sind noch nicht beendet. „Wir verhandeln derzeit intensiv, um entsprechende Verträge abschließen zu können. Unser Wunsch, schon diese Woche (= KW 23) eine Lösung zu finden, hat sich leider aufgrund der Komplexität nicht erfüllt“, so George in einer Aussendung. Ergebnisse werden im Laufe der KW 24 erwartet.

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