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Wirtschaftskammer Wien in guter Gesellschaft


Kategorie: Handel, Industrie
06.05.2019 von Karl Stiefel

Aus chamber 6 wird chamber 7 - mit dem Beitritt der WKO Wien wächst die internationale Vereinigung der Kammern. Damit wird die Position in der neuen Seidenstraße gefestigt.

WKW Vizepräsident Anton Ofner (2.v.r.) mit Vladimir Platonov (Moskau), Didier Kling (Paris), Zhang Yongming (Peking) und Tobias Weber (Berlin) (v.l.).<br>© WKW / Vanicek
WKW Vizepräsident Anton Ofner (2.v.r.) mit Vladimir Platonov (Moskau), Didier Kling (Paris), Zhang Yongming (Peking) und Tobias Weber (Berlin) (v.l.).
© WKW / Vanicek

Peking, Berlin, London, Paris, Moskau, Sao Paulo und jetzt auch Wien - bei dem diesjährigen Treffen der chamber 6 in Peking wird die Bundeshauptstadt dem Bund der Wirtschaftskammern beitreten. Entsprechend wird sich die Vereinigung in "chamber 7" umbenennen. Gemeinsam arbeiten die chamber-Mitglieder an Konzepten für Stadtentwicklung, Handel, Exportförderung, Ausbildung und Positionierung der jeweiligen Wirtschaftsstandorte.

 "Wir werden unsere Expertise in diesen Themenbereichen aktiv einbringen. Wien ist ja etwa im Bereich Ökolösungen für Städte weltweit führend, auch in vielen anderen Bereichen ist unser Wissen gefragt. Dieser Rahmen bietet uns die Möglichkeiten, uns mit anderen Metropolen auszutauschen und gemeinsam Lösungsansätze für die Herausforderungen, die das Wachstum mit sich bringt, zu entwickeln", freut sich Anton Ofner, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Wien.

Mit ein Grund für den Beitritt ist die neue Seidenstraße, welche auch beim Peking-Treffen das Hauptthema sein wird. "Während der Güterumschlag auf den Korridoren der Neuen Seidenstraße monatlich steigt, steht Österreich noch immer auf der Zuschauertribüne. Irgendwann wird es aber keine Zustiegsmöglichkeit für Österreich mehr geben - der Warenverkehr wird andere Wege nach Europa gefunden haben, wenn wir die Breitspurbahn nicht bis in den Raum Wien bringen", mahnt Alexander Biach, stellvertretender Direktor der Wirtschaftskammer Wien. Noch endet die Handelsroute in Kosice, im Osten der Slowakei, doch Wien soll im Rahmen des internationalen Infrastrukturprojekts an das dazugehörige Breitspur-Bahnnetz angeschlossen werden. Die WKO geht von einer Wertschöpfung in der Höhe von 15 Milliarden Euro und 3.500 zusätzlichen Arbeitsplätzen in Österreich durch die neue Seidenstraße aus.

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