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WKÖ-Buchmüller zur Reduktion von Plastiksackerln


Kategorie: Handel
16.08.2019 von Max Pohl

"In Ausarbeitung und Umsetzung kann Österreich für das Nachbarland durchaus in gewissen Bereichen Vorbild sein"

„Reduktion von Plastiksackerln – Österreich kann für Deutschland Vorbild sein“, so Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). © WKÖ
„Reduktion von Plastiksackerln – Österreich kann für Deutschland Vorbild sein“, so Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). © WKÖ

In Deutschland wird derzeit gerade an einer gesetzlichen Regelung zur Reduktion von Plastiksackerln als Tragehilfen bzw. Verpackung gefeilt. "In Ausarbeitung und Umsetzung kann Österreich für das Nachbarland durchaus in gewissen Bereichen Vorbild sein", meint Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Zum Beispiel bei der Festschreibung einer einjährigen Übergangsfrist für Händler, die Plastiktagetaschen etwa mit ihren Logos bereits bestellt oder schon geliefert bekommen haben. Buchmüller begrüßt diese so genannte Abverkaufsfrist für Plastiksackerl bis 31. Dezember 2020. Diesbezüglich habe sich die Bundessparte Handel mit ihrem Know-how und ihrer Expertise in die Verhandlungen eingebracht und konnte Verbesserungen zugunsten der Branche erreichen.

Buchmüller gibt aber zu bedenken, „dass diese Frist relativ kurz ist. Denn für gewöhnlich wird ein Jahresbedarf an Verpackungsmaterial - und damit auch an Plasticksackerln/Knotenbeuteln für Obst und Gemüse – vorgehalten. Je weiter aber die Zeit fortschreitet, desto weniger werden aufgrund der zunehmenden Bewusstseinsbildung Plastiksackerln bei den Konsumentinnen und Konsumenten nachgefragt werden“, so der Sprecher des österreichischen Handels.   Das gesetzliche Verbot des Einsatzes von Plastiksackerln tritt hierzulande am 1. Jänner 2020 in Kraft.  

„Tatsache ist: Im Sinne von Konsumenten und Umweltschutz werden im österreichischen Handel schon jetzt zahlreiche alternative Tragehilfen angeboten. Diese erfreuen sich auch bei den Konsumenten stetig wachsender Beliebtheit“, so Handelsobmann, der selber als Händler tätig ist.

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